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Page-Update: 14 September 2005



Las Vegas - Hoover Dam - Lake Mead - Valley of Fire - Las Vegas


Um eine Karte des Las Vegas Blvd. (Strip) anzuzeigen, einfach oben auf "Las Vegas" die Stadt klicken !
                                                                                                                                                                                                                                                                 

Mittwoch der 04.05.2005:
Nach dem mittlerweile obligatorischen sehr ausgiebigen Früstück, stand der kostenlose Besuch des Stratosphere Towers auf dem Tages-Programm, welcher in der Zeit zwischen 10 Uhr und 14 Uhr für Hotelgäste kostenlos ist. Danach planten wir einen Kurztripp ins direkte Umland und wie sollte es anderes sein, wählten wir beide -mal wieder- unseren Lieblingsstaudamm den "Hoover Dam" aus. Danach dann noch eine fahrt am Lake Mead entlang; durch das Valley of Fire National Park und dann auf dem Interstate Highway 15 Richtung Süden wieder nach Vegas. Das Wetter war erstklassig und diese Picknick-Tour bot sich -obwohl wir das alles schon sehr gut kannten- einfach an.

Stratosphere-Tower
Wie schon oben kurz angesprochen, liefen wir nach unserem genialen Frühstück mit wieder mal zum bersten gefüllten Mägen zum Tower unseres Hotels, für den wir in den Tagen zuvor enfach keine Zeit hatten. Nachdem wir an der Kasse als Hotelgäste geprüft wurde, erhielten wir jeweils ein Tower Eintritts-Ticket im Wert von 20 US$ ( 10 US$ pro Nase ) kostenlos. Nachdem wir -wohl wegen massiver Terrorangst- wie in einem Flughafen gewohnt gefilzt und durchleuchtet wurden, stand dem finalen Towerbesuch nunmehr nichts mehr im Wege. Schnell war der Turbolift gefunden, welcher uns in atemberaubender Geschwindigkeit 350 Meter noch oben beförderte. Dis Dato dachten wir, die Fahrstühle im World-Trade Center in NY wären flott, wurden aber samt Erklärung von einem Fahrstuhlführer eines bessern belehrt.  

       

Zur Geschichte des Stratosphere: Das Projekt wurde von Bob Stupak erdacht, es wurde Mitte der 1990er Jahre erbaut und am 30. April 1996 eröffnet. Stupak verlor die Kontrolle über das Projekt, das nun einer von Carl Icahn kontrollierten Firma gehört. Die Baukosten betrugen rund 500 Mio. Dollar. Der Stratosphere Tower ist mit 1149 Fuß (ca. 350 m) der höchste freistehende Aussichtsturm der Vereinigten Staaten und zugleich das höchste freistehende Gebäude westlich des Mississippi.

Über der Aussichtsplattform befindet sich die auf 280 m Höhe gelegene Achterbahn High Roller, welche die höchstgelegene Achterbahn der Welt ist. Die Turmspitze ist fast von überall in Las Vegas und der Umgebung sichtbar. "Nur die Harten kommen in den Garten", sagen sich manche und steigen deshalb in den "Big Shot!" im 113 Stockwerk: Innerhalb weniger sek. ist man explosionsartig per Druckluft weitere 80 m unserem Schöpfer näher. Die dritte und zugleich neueste Attraktion (seit 2003 in Betrieb) am Dach des Turms heißt X-Scream und lässt einen im wahrsten Sinne des Wortes über die Kante der Plattform stolpern. Mit seinen drei Attraktionen könnte man den Stratosphere Tower schon als höchstgelegenen Vergnügungspark der Welt bezeichnen. Vom zusätzlich im 107 Stockwerk vorhandenen erstklassigen Spitzen-Restaurant reden wir an dieser Stelle besser garnicht.

                         

Uns beiden hat der Besuch auf dem Turm jedenfalls sehr gut gefallen und wir waren zutiefst beeindruckt von der spektakulären Aussicht die einen schon verdächtig an das World Trade Center oder Empire State Building in NewYork erinnerte ! Da kann man die Seele schon mal baumeln lassen...

Hoover Dam:

Nach dem Tower-Erlebnis hiess unser nächstes Ziel "Hoover-Dam", welcher rund 40km südöstlich von LasVegas ( siehe Karte oben ) mit einem gewaltigen Betonwall den Lauf des Colodado-Rivers zum Leak Mead aufstaut. Die 221,4 Meter hohe Mauer wurde in nur 5 Jahren errichtet und das Kraftwerk versorgt LasVegas und sogar einen Teil Südkaliforniens mit Strom. Dank der GPS Unterstützung unseres PDAs mussten wir nur den gesprochenen Anweisungen folgen um dann kurze Zeit später in eine in den Fels geschlagene mehrstöckige Hochgarage direkt am Hoover Dam einzubiegen. Dort wurde eine Parkgebühr von 5 US$ fällig. Ein Parkplatz war schnell gefunden und es ging dann direkt zum technischen Meisterwerk der mernschlichen Staudamm-Baukunst. Mir leuchteten wieder mal die Augen, denn es war nun das vierte mal, das ich diesen wie ich finde bildhübschen Staudamm bewundern durfte. Zudem war das Wetter bombastisch ( fast ein kleines bisschen zu heiss ) um dort ein wenig herumzubummeln. Hier ein paar Bilder...

                  

               

Lake Mead:

Nachdem wir vom Hoover-Dam genug gesehen hatten, ging es westlich ein Stück des Weges zurück, bis wir rechts zum "Lake Mead National Recreation Area" einbogen. Dort passierten wir einen National-Park Posten und setzten den Ebay-National Park Pass erfolgreich ein, um die ca. 80-90km lange Panorama-Strecke des Lake Mead kostenlos befahren zu dürfen.

 

Das Erholungsgebiet umfasst den Lake Mead und den durch den Davis Dam bei Bullhead City aufgestauten knapp 110 km langen, aber sehr schmalen Lake Mojave. An Freizeitaktivitäten bieten beide Seen Strandleben und jede Menge Wassersport, wobei unser Ziel das pure Abfahren von Aussichtspunkten am Lake Mead war. Wir hielten an div. netten Aussichtspunkten an und genossen das hübsche Panorama und erstklassige Wetter. Es war eine ruhige sehr entspannte Fahrt in der wir immer wieder mal einen Stop einlegten um uns den aufgestauten See aus einer anderen Perpektive anzuschauen.

Valley of Fire State Park:

In direkter Nähe von Overton Beach ( am nördlichen Ende des Lake Mead ) mussten wir links auf die SR169 in Richtung "Valley of Fire" abzubiegen. Nach ca. 10-15km begann dann auch der "Valley of Fire State Park" in dem erodierte Sandsteinfelsen, deren Farbsprektrum von weiss über tiefrot bis schwarz reicht uns willkommen hiessen. Von seiner prachtvollsten Seite präsentiert sich das "Tal des Feuers" im Licht der Abendsonne, wenn die Felsen in verschiedenen Farben aufglühen. Aber auch Tagsüber ist das "Tal des Feuers" ganz klar einen Besuch wert. Leider schoben sich immer mal wieder mehrere dunkle Wolken so spät am Tag vor die Sonne, sodass wir nur eine grobe Ahnung von der wahren Schönheit dieses Tals "erfahren" konnten. Wir machten dort aber div. Stops und genossen trotz der sich verschlechternden Wetterverhältnisse die dennoch sehr hübsche und optisch bizarre Gegend. Auch an dieser Stelle ein paar wahllos rausgepickte Schnappschüsse:

                   

Zurück nach Las Vegas:

Nachdem das hübsche "Valley of Fire" durchfahren war, ging es wieder zurück nach Hause ( Las Vegas ). Also irgendwann links auf den Interstate Highway 15 Richtung süden der Heimat entgegen gefahren. Nach 45 Minuten flotter fahrt auf dem Interstate Highway kam dann auch wieder Las Vegas in Sichtweite. Die korrekte Ausfahrt war dank GPS-Navigation schnell gefunden und wir waren froh das der Yakumo-Delta 300 GPS samt Destinator-Software uns so sicher und präzise zum Ziel führte. Denn gerade in den USA ist es in Grosstädten mitunter ein echter Krampf die korrekten Exits und kürzesten Wege zu finden. Die Destinator-Software arbeitete wirklich auf den Punkt genau was mich sehr erstaunte.
Gegen 18:30 Uhr stand dann unser Wagen wieder im Stratosphere-Hotelparkplatz und wir machten uns im Zimmer erstmal ein bisschen frisch und sammelten unsere Schmutzwäsche der letzten Tage um diese kurzerhand kostenlos im Waschcenter ( 6 Stockwerk ) reinigen zu lassen. Einzig das Waschmittel musste man sich mittels einiger Quarter aus einem dort stehenden Automaten ziehen. Nachdem die Waschautomaten liefen, ging es wieder runter ins Hotel/Casino zum gepflegten Bummel durch eine Vielzahl an tollen integrierten Geschäften. Nachdem das abgeschlossen war, wollten wir den Abend wie immer mit ein paar Bierchen rel. frühzeitig abschliessen, da morgen der erste grössere Urlaubsabschnitt auf uns lauerte. Wir trennten uns kurzerhand, da unsere Wäsche noch in den Trockner verfrachtet werden musste und ich dafür kurz zum umladen "raufhuschen" wollte. Treffpunkt -wie sollte es anders sein- waren unsere spassigen Videopoker-Maschinen.
Nachdem sozusagen alles in trockenen Tüchern lag, trafen wir uns wie verabredet und liessen diesen Tag mit viel Spass im Glas ausklingen und stiessen mehrfach auf unseren vorerst letzten gelungenen Vegas-Abend ( zumindest für die nächsten Wochen ) an. Und wir stellten nebenbei fest, das man es in Las Vegas durchaus länger aushalten kann, als nur ein paar wenige Tage. Denn Shows; Unterhaltung; exellente Live-Musik gutes preiswertes Essen; Rauchen & kostenloses Trinken samt Spielen sind Argumente denen man sich nur schwerlich entziehen kann. Las Vegas hat eine ganz besondere Atmosphere, die man entweder mag oder die Pest hasst. 35 Millionen Besucher pro Jahr denken wohl genauso wie wir...
Alles Gute hat mal ein Ende und der tollste Abend natürlich auch, sodass wir ausnahmsweise mal gegen Mitternacht rel. früh in die Betten stiegen, um für den morgen anstehenden Tripp perfekt gerüstest zu sein.

   

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