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Email: Michael Perlitschke

Page-Update: 27 Oktober 2005



Mesquite - Las Vegas

Um eine Karte des Las Vegas Blvd. (Strip) anzuzeigen, einfach oben auf "Las Vegas" die Stadt klicken !
                                                                                                                                                                                                                                                                 

Dienstag, der 24.05.2005:
Nachdem wir uns in Mesquite vom gestrigen Spiel-Erfolg ein standesgemässes gutes Casino-Frühstück genehmigten, machten wir uns wieder auf den Interstate Highway I-15 südlich auf die Socken nach Las Vegas. Gegen Mittag kamen wir auch rel. zeitig in Vegas an und steuerten natürlich direkt zu unserem Stratophere-Hotel.

Da diese letzte Übernachtung schon von Deutschland aus von mir fest gebucht war, lief der CeckIn auch aufgrund des frühen Zeitpunkts unseres eintreffens Blitzschnell. Nach einem kleinen Schwätzchen mit dem Counter-Clerk bekamen auf auf Nachfrage ein wunderschönes Zimmer mit toller Aussicht im 24 Stockwerk des World-Towers II. In diesem befinden sich übrigens auch die ganz komfortablen und auch teuersten Zimmer. Nachdem wir unser Gepäck ( mit dem wir erneut durchs komplette Casino rollen mussten ) verstaut hatten, machten wir uns Gedanken, wie wir diesen letzten vollwertigen Urlaubstag möglichst verbringen können.

Ich schlug Thomas vor, nochmal zu CVS gegenüber von Hard Rock Cafe und Hofbräuhaus zu fahren um dort erneut 250 Hammerharte Migräne-Tabletten ( Exedrine Migrain ) für 13.59 US$ zu kaufen und unseren Vorrat somit auf 500 Betäubungs-Tabletten aufzustocken. Damit es dann mit den Behörden und Zoll keinen Stress gibt, haben wir uns drauf geeinigt, das jeder von uns 250 Tabletten in das Gepäck legt um das Risiko zu minimieren, falls der deutsche Zoll herumzicken sollte. Gesagt, getan: Wir also mit dem Auto los, zu CVS und eine weitere Ladung Hirn-Dröhnung fuer nichtmal "14 Bucks" gekauft. Übrigens, auf den letzten 10.000 Kilometern haben wir immer mal wieder wenn sich die gelegenheit bot, die Preise verglichen und Las Vegas schoss bezüglich der geringsten Preise den Vogel ab.

Thomas wollte danach nochmal zum Casino "Aladdin" und dort in die Dessert Passage, einer vergleichsweise grossen Shopping-Strecke ( die es übrigens in jedem grossen Casino gibt ). Dort hatte er am Tag 2 unserer Reise einen kleinen exotischen Shop gesehen, der eine Vielzahl an Kultigen "Betty Boo" Artikeln anbot und wollte für seiner ExFreundin -welche auf diesen Schnickschnack steht- etwas schönes aussuchen.

Wir also vom CVS in der Paradise Road Richtung Las Vegas Strip ( sind nur zwei Querstrassen ) losgefahren...

Las Vegas Strip:
...um unseren Wagen im absoluten Luxustempel, dem "Bellagio" zu parken. Dort wurden wir -wie uübrigens bei allen Luxus-Hotels üblich- Wagentechnisch von der Sicherheit überprüft, da die dort auch enorme Terror-Angst ( nicht ganz unbegründet ) haben. Das ganze lief aber sehr freundlich ab und beschränkte sich zum einen auf eine visuelle Kontrolle von uns und ein Blick in den Kofferraum. Wir wollten besser nicht wissen, was die dort veranstalten, wenn es sich um Leute mit arabischen Aussehen handelt.

Das Bellagio ist selbst was die riesige Garage betrifft fast ein wenig unheimlich. Extrem sauber; alles top gepflegt; viel Überwachungstechnik und alles nur vom feinsten. Auf der anderen Seite muss man aber auch bedenken, dass es mit zu den teuersten und exklusivsten Hotels am Strip gehört. Also genau das, was wir uns unserer treuer Nissan verdient haben...smile.

Nachdem der Wagen dort sicher und kostenlos verstaut hatten, machten wir uns zu fuss auf die Socken nach draussen, nicht ohne dem PDA mittels Diktierfunktion noch den genauen Standort unseres Wagens einzuimpfen. Draussen angekommen, genossen wir den herrlichen Anblick des Bellagio-Wasserbeckens und das schicke Panorama der anderen Strassenseite ( Paris; Balleys und Aladdin ).

                           

Wir wanderten also zum Aladdin um diesen "Betty-Boo Shop" wieder zu finden was bei den Dimensionen und der Vielzahl an Stores nicht ganz einfach war. Aber irgendwann fanden wir den Laden und Thomas wurde auch geschenktechnisch schnell fündig ( wer in Vegas nichts findet, ist selbst schuld ! ). Danach schlug ich Thomas vor, dass wir den Strip Richtung Norden bis zum Venetian abwandern sollten, und er sich das schöne und sehr exklusive Venetian auch mal von innen anschauen musste ( ich selbst kannte das alles schon, war aber dennoch selbst scharf drauf alles nochmals ganz genau anzuschauen ).

         

                     

Gegenüber vom Venetian -verbunden durch eine Brücke über den Strip- lag das Mirage, wo man sich kostenlos weisse Tiger anschauen konnte. Wir also über die Brücke hin und mal kurz einen Blick ins Mirage riskiert. Übrigens, das nagelneue fast 2 Milliarden US$ teure "Wynn" funkelte bei immer tiefer stehender Sonne einfach nur herrlich schön. 

         

Draussen ging mittlerweile -immerhin war es fast 20 Uhr- langsam die Sonne unter, was für uns bedeutete, dass wir den Rückweg zum Bellagio antreten mussten. Naürlich nicht um erneut eine dieser umwerfenden zur Musik passenden Wasser-Shows ( alle 15 Minuten anders arrangiert ) erneut live zu erleben. Es ist jedesmal erneut unglaublich, was sich das Bellagio da hat einfallen lassen und gehört meiner Meinung nach zum Schönsten was man auf dem Strip kostenlos bewundern kann.

       

         

Danach holten wir unseren Wagen wieder aus der Tiefgarage des Bellagios und fuhren bei unter gehender Sonne nach Norden vorbei an unserem Stratosphere Tower nach Downtown Las Vegas zur Freemont Street Expierence. In direkter Nähe fanden wir auch eine kostenpflichtiges Parkhaus ( kann man garnicht verfehlen ! ) wo wir unseren Wagen in unmittelbarer Nähe zur Freemont-Steet abstellten. Das Park-Ticket musste nur von einem der grossen Casinos abgestempelt werden und schon durfte man dort 3 Std. kostenlos Parken ( immerhin 5 US$ gespart ).

Las Vegas Downtown:
Die "Fremont Street Experience" ist eine aufregende Fußgängerpromenade, die sich im Downtown Las Vegas befindet, umgeben von zehn Spielkasino und Hotels. Das hier ist der wirkliche Teil von Las Vegas, wo alles angefangen hat und erst zu dem wurde, was es heute ist. Das heutige "Fremont Experience" ist entstanden durch die Partnerschaft zwischen der Stadt Las Vegas und der "Fremont Street Experience Limited Liability Company".

Seit 1995 ist das Downtown von Las Vegas in einer neuen Erscheinung mit Ihrem Dach, ist Fremont der Touristenzieher. Das ehemalige 70 Millionen $ Projekt führte dazu, dass es den "must-see attraction" Preis gewonnen hat. Über 2 Millionen Glühbirnen und 540.000 Watt an Soundeffekten und Musik wurde jede Nacht gezeigt. 2004 wurde die Lichtershow mit Led´s erweitert. Jetzt hat das Fremont den größten Bildschirm dieser Erde und das auch noch gestochen Scharf. Die Fremont Experience hat einen ganz neuen Werbungs- und Unterhaltungsort geschaffen.

Man findet auf dem Fremont alles was das Herz begehert. Hotels, Casinos, Kiosk, Geschänkeläden, Strip-Lokal, Künstler, Bars, Restaurants, Cafe's, etc. Zu empfehlen, ist das älteste Hotel im Downtown "EL CORTEZ". Es wurde 1941 gebaut und das Kasino wird hauptsächlich nur noch von den einheimischen benutzt (Lockenwickler oder Jogging-Anzug ist keine Seltenheit hier). Aber das Personal sehr nett, Security vor Ort und die Zimmer immer Sauber.

Man sagt, dass die Fremont Strasse voller Gesindel und ziemlich unsicher ist. Das stimmt nicht! Eine Polizeiwache ist auf dem Fremont und man sieht überall Police Officers auf Fahrrädern und Securitys vor den Hotels.

Nachdem wir uns um 21 Uhr das Audio/Visuelle Spektakel angesehen hatten, beschlossen wir ins Casino Golden Nugget zu gehen. Ich wusste aus einem meiner Reiseführer ,dass man dort den grössten Nugget der Welt hinter Panzerglas bestaunen kann. Im Casino angekommen, mussten wir ca. 5 Bedienste fragen, bis wir endlich in einem eher versteckten Winkel dieses gemütlichen aber sehr verwinkelten Casinos fündig wurden. Und da stand dieses Goldmonster: 62 Pfund pures Gold und gefunden nur 6 Inch ( knapp 15cm ) unter der Erdoberfläche in Australien. Neben diesen zerklüffteten grossen Mega-Klumpen Gold ( das Teil war ca. 40cm hoch und ca. 20cm breit ) lagen hinter dem Panzerglas weitere nicht minder beeindruckende Nuggets in zum Teil unglaublichen Grössen ! Allein deswegen, lohnt sich schon ein kleiner Abstecher nach Downtown...

Und da wir schonmal im historischen Golden Nugget waren, liessen wir dort nebenbei auch gleich unsere Parkhaus-Karte korrekt abstempeln und konnten nun noch 1 1/2 weitere Stunden in Downtown kostenlos verharren.Wir wanderten die Freemont Street entlang und alles dort erinnerte uns irgendwie an ein riesen Strassenfest. Überall fliegende Händler; Live-Musik; Atrraktionen und Unterhaltung ( zudem noicht teuer ). Uns gefiel Las Vegas Downtown, je länger wir uns dort aufhielten von Minute zu Minute immer besser und  machte einfach nur Spass und hatte den Charme des eher einfachen; urspünglichen Las Vegas. Die Zeit verging wie im Fluge und gegen 22 Uhr verdunkelten sich wieder alle Casinos und die gigantische Dachkuppel schleuderte einen erneut mit etlichen über 500.000 Watt ein weiteres Audio-Visuelles Feuerwerk um die Ohren. Übrigens, der Einsatz mittels modernster LED-Technik hat sich klar gelohnt. Was 2003 schon verdammt gut mit den herkömmlichen Glühbirnen aussah, wurde nochmals dramatisch mit der 2004 von LG installierten  LED-Technik getoppt ! Einfach nur Grossartig und so nur in Las Vegas machbar...

Gegen kurz vor 23 Uhr gingen wir zurück zu unserem Parkhaus; holten den Wagen und mussten tatsächlich nichts für Parken bezahlen. Danach ging es direkt zurück zum Stratosphere Hotel wo wir diesen letzten Urlaubs-Abend sehr ruhig und entspannt ausklingen liessen. Gegen 2 Uhr morgens langen wir dann zufrieden im Bett, denn morgen stand leider schon die Rückreise nach Deutschland auf dem Programm. Unser USA-Urlaub 2005 näherte sich langsam seinem finalen Ende... 

 

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