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© 1997-2004 by M.Perlitschke
Email: Michael Perlitschke

Page-Update: 10 Feb. 2004



Las Vegas - Hamburg

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Der heutige "Samstag" steht im Zeichen unserer Rückreise nach Deutschland:
Gegen 3:00 Uhr rappelte unser Reise-Wecker und Zeitgleich klingelte das am Abend zuvor programmierte Telefon lautstark und riss uns brutal aus dem Schlaf. Anja, als eingefleischter Frühaufsteher stürmte sofort ins Bad und ich quälte mich 10 Minuten später aus dem Bett, um langsam aber sicher auch wach zu werden um mich dann nach Anja auch unter die Dusche zu quälen.

Keine 40 Minuten später so gegen 3:45 Uhr verliessen wir wie frisch aus dem Ei gepellt das Hotel um den heutigen Rückreisetag voller Energie antreten zu können. Unser Abflug startete um 07:37 von LasVegas, sodass wir zielgerichtet das Hotel durch die Sicherheitsschranke verliessen und vor der verschlossenen Lobby unsere Zimmerschlüssel und Parkchips im vorbereiteten Umschlag in den Hotelbriefkasten warfen um dann mit unserem Mietwagen direkt zum Airport zu fahren. Die Hertz Rückgabestation fanden wir natürlich sofort, da wir am Tag zuvor diesen Weg geübt hatten. Bei Hertz angekommen, stand auch schon ein Hertz-Mitarbeiter bereit, um mich nach dem Tacho-Stand zu befragen. Die Formalitäten waren innerhalb von 5 Minuten komplett erledigt und nun standen wir mit unserem Reise-Gepäck und abgegebenen Mietwagen ( welchen wir einen Tag zuvor nochmals vollgetankt hatten ) bei Hertz. Wir wurden dann sofort zum Shuttle-Bus verwiesen, welcher uns als einzige zu dieser frühen Stunde zu zum Airport resp. der American Airlines Abfertigung transportierte.

Am Airport kamen wir so gegen 04:30 Uhr an und begaben uns zielgerichtet zum American Airlines Counter um unsere Tickets und unser Gepäck aufzugeben, welches diesmal direkt bis Hamburg durchgeschleust werden sollte. Nachdem wir unser Gepäck den Sicherheitsbehörden übergeben haben, waren wir sehr froh, denn das geschleppe mit den Koffern nervte gewaltig. Mittlerweile war es fast 05:15 Uhr und wir hatten knapp 1 3/4 Stunden Zeit das Gate bis zum Boarding zu suchen. Wir fuhren also mittels einer Art Airport U-Bahn zu unserem Terminal und tranken dort angekommen erstmal einen Kaffee bei "Starbucks Coffee" um richtig wach zu werden.

Las Vegas - Boston:
Gegen 07:10 begann das Boarding zum Flug nach Boston. Uns wurde erklärt, das wir einen Zwischenstopp in St.Louis machen werden um dann mit der gleichen Maschine weiter nach Boston zu fliegen. Diese ging aus unseren Unterlagen nicht hervor und war für uns neu. Pünklich um 07:37 Uhr startete unsere Maschine in LasVegas um dann einige Stunden später in St.Louis zwischenzulanden. Dort mussten wir austeigen und hatten ca. 1 1/2 Stunden Zeit, welche wir nutzten uns auf dem Terminal in St.Louis herumzutreiben und soetwas wie ein zusätzliches Frühstück zu genehmigen. Die Zeit dort ging schnell um und wir durften dann wieder an Board gehen um unseren Flug nach Boston fortzusetzen. In Boston ( USA Ostküste ) kamen wir exakt um 17:30 ( Ostküstenzeit ) Uhr sehr pünktlich an.

Boston - London Heathrow ( Sonntag Reisetag 16 ):
Ca.
2 1/2 Stunden ( 2 Stunden hatten wir in Boston Zeit unseren Anschlussflug und Terminal zu finden ) später starteten wir pünktlich um 20:05 Uhr in einer Boing 777 von Boston nach London. Der 7 1/4 Stunden lange sehr ruhige nächliche Flug brachte uns dann exakt um 06:20 Uhr sehr pünktlich nach London Heathrow und läutete unseren Reisetag Nummer 16 ein. Dort hatten wir im grunde nach Plan 1 1/2 Stunden Zeit den Terminal mittels Shuttle-Bus zu wechseln und finden, um dann mit einem Britisch Airways Flug unser Endziel Hamburg anzusteuern. Allerdings gab es an diesem Tag einiges durcheinander, soll heissen, anstatt um 07:50 von London zu starten, verzögerte sich der Flug nach Hamburg um satte 1 1/2 Stunden. Wir hättten um 07:50 Uhr in London starten müssen, starteten aber erst um 09:50 Uhr nach Hamburg. Das gab uns genügend Zeit, noch ein paar Zigaretten in aller Ruhe zu rauchen, denn mittlerweile waren wir auch schon wieder ein wenig von der mittlerweile -seit dem Aufstehen in LasVegas- fast 22 Stunden stramm unterwegs- langen Reise kaputt...  

London Heathrow- Hamburg:
Um 09:50 Uhr starteten wir "endlich" von London und erreichten Hamburg ca. 1 1/2 Stunden später gegen 12:20 Uhr mit satten 2 Stunden Verspätung ! In Hamburg angekommen, holten wir unser Gepäck am Gepäckkarussel was auch prima bei Anja´s Koffer klappte. Nur mein Koffer wollte und wollte nicht kommen, sodass ich mein Gepäck beim British Airways Counter 30 Minuten später als vermisst deklarierte. Man versicherte mir, dass ich innerhalb von 24 Stunden über den Stand der Nachforschung benachrichtigt werde und begab mich dann erschöpft und leicht genervt ohne meinen Koffer ( der irgendwo auf diesem Planeten herumlag ) zusammen mit Anja in Richtung Flughafen-Ausgang.

1 1/2 Stunden später trafen wir wieder hier in Kiel ein. Seit unserem Aufstehen um 03 Uhr am Samstag in LasVegas sind nun fast 26 Stunden vergangen und die Uhr zeigte uns "Sonntag 14:30 Uhr" in Kiel an ;-) Wir waren wieder zuhause und auch froh das ganze überstanden zu haben. Unser 2 Wöchige Kurz-Urlaub war somit glücklich beendet !

Mein verschwundener Koffer und Zerstörungswut der US-Sicherheitsbehörden:
Mein Koffer wurde mir einen Tag späten gegen Abend mit einem Kurierdienst aus Hamburg nach Kiel geliefert. Sofort fiel mir auf, das dieser geöffnet wurde, denn mein solider Gepäckgürtel wurde entfernt und schlabberte am Koffer herum und der Koffer zusätzlich mit Packband umwickelt. Und nachdem ich den hier zuhause öffnete war augenscheinlich auch alles vorhanden. Bis auf folgendes: Ich als Bartträger führte einen Barttrimmer mit welcher im Koffer lag. Bei diesem fehlte das Netzkabel und der Bart-Trimmer wurde auch noch von den US-Sicherheitsbehörden zerlegt und dabei richtig nett zerstört. Der EIN/AUS Schalter war aufgrund von gewaltsamer Öffnung zerbröselt; das Netzkabel fehlte und auch eine Gehäuse-Schraube fehlte. Die haben den nach allen Regeln der Demontage-Kunst total zerdeppert und zu einem Stück Sondermüll gemacht. Ich hatte mich sofort bei meinem Vertragspartner Travel Overland ( dort hatte ich die Flüge gebucht ) umgehend beschwert und um Hilfe gebeten. Hier nun der komplette Vorgang mit American Airlines bezüglich des Barttrimmers im einzelnen:
Sofern auch mal bei Euch etwas fehlen sollte oder wie bei mir zerstört wurde, kann ich jedem nur raten: Stress machen; Öffentlichkeit mobilisieren ( da rennt man offene Türen ein, denn soetwas ist für die Presse ein gefundenes Fressen  ) und alles in der Macht stehende unternehmen, damit soetwas nicht öfters vorkommt. Nur so hat man als Kunde die Chance ,direkt Einfluss auf die leicht gestörten US-Sicherheitsbehörden ( die spielen Gott ohne zu wissen was die eigentlich mit dem Eigentum fremder anstellen ) in den USA zu nehmen ! Hier mal der Vorgang bezüglich meines zerstörten Barttrimmers und American Airlines ( letztere können da nichts für da die US-Behörden offenbar destuktive schlecht geschulte leicht "Wahnsinnige" im Einsatz haben):

Der komplette Vorgang ( da ich nicht weiss, ob es rechtlich in Ordung ist, werde ich die Bilder des Barttrimmers; die Kommnunikation mit Travel Overland in München; die Kontaktaufnahme einiger Redakteure und auch die gesprochenen Bandmitschnitte der Dame von American Airlines aus nachvollziahbaren Gründen NICHT öffentlich machen ), inform meiner gesendeten Fax-Mittteilungen und die abschliessende schriftliche Kommunikation von American Airlines:



Fax Nummer 2:


Fax Nummer 3:


Fax Nummer 4:



Schriftliches Anschreiben und Antwort von American Airlines:

Na also: Geht doch !

Somit war die Sache mit dem zerstörten Gerät für mich auch vom Tisch, wobei ich mich über diese Schlamperei -welche von den US-Sicherheits-Schwachmaten herbeigeführt wurde- extrem geärgert hatte und nun zukünftig alles sensible an Hardware inkl. Barttrimmern im Handgepäck mitführen werde um ggf. übereifrigen US-Bastlern gepflegt auf die Finger zu klopfen. Dieses sollte im übrigen jeder so machen, denn das Gepäck scheint bei US-Flügen generell geöffnet und durchsucht zu werden.

Abschliessend noch ein Riese-Fazit von Anja und meiner Wenigkeit:


Michael Perlitschke:
Obwohl ich in den letzten 14 Jahren nun schon mehrmals in die USA geflogen bin ( davon 2 mal einen 4 wöchigen Westküstentripp ), hat mich dieser 2 Wochen-Kurztripp positiv überrascht. Denn dieser bot mehr, als erwartet und besass inhaltlich jede Menge HighLights, ohne das es in Gehetze oder abartigen Stress ausgeartet ist. Das ganze steht und fällt allerdings mit der Vorbereitung daheim, denn ich hatte mich mit der Reiseroute und dessen taktischen Anpassungen und Alternativen rel. intensiv auseinandersetzen müssen. Das ganze hat sich meiner Meinung nach aber gelohnt, denn inhaltlich war alles vorhanden. Einzig stressig war die ziemlich lange nicht geplanete fahrt von SanDiego direkt zurück nach LasVegas. Ansonsten lief der Urlaub sehr entspannt und harmonisch ab. Wir haben wirklich alles segnifikante und wichtige in aller Ruhe gesehen und bestaunen dürfen und auch sonst gab es keinerlei Grundlage irgendetwas massiv zu kritisieren.  

Fazit: 2 Wochen resp. 16 Tage ( wobei 3 Tage quasi fuer die An/Abreise draufgehen ) und Netto 14 Tage USA als Westküstenrundreise sind absolut problemlos und mit viel Spass zu Schultern. Die Reiseplanung ist allerdings Voraussetzung für einen solchen gelungenen Urlaubstripp. Ich selbst hätte mir natürlich gewünscht noch min. 1 Woche mehr zu haben, aber auch mit diesen 2 Wochen gab es sehr viel zu entdecken und durchaus viele gestalterische Freiräume. Einziger echter Nachteil: Abends/Nachts ist man von den Erlebnissen platt und fällt sehr müde ins Bett um den nächsten Tag voller Inhalte entgegen zu fiebern.

Anja Gisiger:    
Da es für mich das erste mal war,das ich geflogen bin und dazu noch so weit weg, war das alles schon sehr Atemberaubend. Dank Michael, der die Tour lange voraus durch kalkuliert hat, waren es sehr schöne zwei Wochen. Für mich war es ein Schnupperkurs, weil ich weiss, dass ich auf jeden Fall nicht dieses, aber vielleicht nächste Jahr unbedingt wieder dort hin möchte, denn der Grand Canyon oder aber auch der Bryce Canyon muss unbedingt mit mehr Zeit erforscht werden. Es gibt dort so viel zu sehen und so viel schönes, ich hätte mich tot knipsen können. Allerdings muss aber auch sagen, dass die Stadt L.A. mir nicht gefallen hat, denn dort war ich völlig enttäuscht, weil es dort Stinkt und nicht so super aussieht wie im Fernsehen.

Da ich sowieso mehr der Natur Fan bin und mir lieber schöne Gegenden anschaue als irgendwelche Sterne auf der Strasse, werde ich die Stadt Los Angeles beim nächsten mal wohl meiden. Las Vegas ist eine völlig irre Stadt, wobei ich auch davon sagte, dass ich diese nicht mehr sehen werde. Aber so im nachhinein, hat sich meine Meinung geändert. Man muss nur ein wenig mehr Zeit haben und sich auch mal die eine oder andere Show anschauen und nicht von Spielautomaten zu Spielautomaten und von Casino zu Casino hetzen. Ach so, die Luft in Las Vegas ist sehr trocken. Das bedeutet, ich werde mir bestimmt das nächste mal irgendwie was für die Augenfeuchtigkeit mit nehmen....grins :-)

Also,wenn ich keine weitere Verpflichtungen hätte, wäre ich dieses Jahr mit Michael wieder rüber geflogen, aber dann auch nur mittels Direkt-Flug ohne die mehrfache und lästige Umsteigerei...

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