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© 1997-2004 by M.Perlitschke
Email: Michael Perlitschke

Page-Update: 02 Feb. 2004



Las Vegas

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Unser letzte vollwertige Urlaubstag bricht heute an und dieser "Freitag" steht im Zeichen der grossen Casinos:
Nachdem unser Hotel ( auf der obigen Karte mit "Übernachtung -Donnerstag/Freitag" blau markiert ) für 39 US$ genutzt wurde, sahen wir zu aus dieser ätzenden Bruchbude möglichst früh rauszukommen und haben uns mit Sack und Pack rechts raus auf die Flamingo Road begeben, wo wir ca. 200-300 Meter fuhren um an unserem Stammhotel ( Tag 1 und 2 unserer Reise ) dem Quality Inn Key Largo ( Ecke Paradise Road ) ein Frühstück zu gönnen. Hier mussten wir mal wieder warten und beschlossen diese Wartetzeit mit ein bisschen 5 Cent Videopoker ( was wirklich Spass macht, da man keine segnifikanten Beträge verliert ) unterhaltsam zu überbrücken. Nach dem Frühstück war der vorrangige Plan für den heuitigen Tag die letzte Übernachgungsgelegenheit zu suchen. Denn der Wochendtarif von 79 US$ erschient uns für die Müllbude von letzter Nacht ein wenig sehr hoch und das ganze müsste sich bei der Masse an Hotels -insbesondere da wir motorisiert sind- besser und billiger realisieren lassen. Ferner schlug ich Anja vor, nach der erfolgreichen Hotelsuche die Rückgabe des Wagens zu simulieren, damit wir dann am Samstag morgen in aller Früh auch dieses problemlos gebacken bekommen. Wie sich herausstellen sollte, war das eine Super-Idee, aber davon später mehr.

Glückliche Zimmersuche für die letzte Nacht:
Nachdem wir uns also im Key Largo für wenig Geld wie gehabt ein sehr anständiges Frühstück gegönnt hatten, fuhren wir auf gut Glück gegen 10:30 Uhr direkt auf die Paradise Road Richtung süden ( Flughafen ) vorbei am Holiday Inn Crown Plaza und dem bekannten Hardrock-Cafe samt angeschlossenen HardRock Hotel. Danach rüber über die Hormon Ave. und zur rechten sah ich ein Schild "Holiday Royale Apartment Suites" ( 4505 Paradise Road; Tel.(702)733-7676 ) und eine innere Stimme sagte mir "fahr da rein; frag einfach mal nach". Ich also spontan rauf auf das grosse sehr gepflegte Grundstück und vor der Lobby angehalten. Anja, staunte etwas, denn Sie wusste nicht genau was ich vor hatte. Ich erklärte Ihr, das ich hier einfach mal frage was ein Zimmer für unsere letzte Übernachtung kostet und Anja meinte, dass dieses garantiert >100 US$ kosten wird, so wie das draussen aussieht. Ich also reingestiefelt und der Dame an der Rezeption eröffnet das wir ein bezahlbares Zimmer für nur eine Nacht suchen. Sie schüttelte den Kopf und meinte "bezahlbar -JA-, aber nur ein Zimmer, -NEIN. Wir haben hier nur komplette Apt. mit Küche; Wohnbereich; Schlafzimmer und Abstellräumen". Kostenpunkt pro Nacht: 59 US$ plus Steuer inkl. gesicherter Zufahrt mittels Chipkarte und ein gepflegten schönen grossen Pool gibt es zudem auch noch...". Ich sagte der Dame "Moment, muss da mal kurz raus uns nachfragen" und flitze zum Wagen wo Anja wartete. Als ich Ihr erklärte das wir ein kompl. Apt. fuer 59 US$ bekommen, sagte Sie sofort "Zuschlagen !". Exakt das war auch das was ich in diesem Moment dachte und bat Anja, mit rein zu kommen da das einchecken evt. länger als eine Zigarattenlänge dauern könnte.

Wir also wieder rein und die nötigen Formalitäten getätigt. Die gesprächige Dame sagte uns, das in der Regel die Apt. mehrere Wochen gemietet werden, sie aber auch Gäste hätte die nun schon mehrere Jahre dort wohnen. Auf die Frage, wann wir das Apt. denn für die kommende Nacht "nutzen" dürfen, wurde uns ganz läppisch ein "sofort" um die Ohren gehauen. Erstaunlich, denn es war gerade erst 11 Uhr Vormittags. Wir bekamen dann noch 2 Chipkarten für das automatische Tür-Tor-System ( welches nur berechtigten Fahrzeugen automatisiert Eintritt zur Anlage gewährt ); eine Beschreibung wie wir unser Apt. schnell finden und noch einen Briefumschlag wo wir Chipkarte und Schlüsselkarten reinpacken sollen um dieses dann morgens zum checkout in den Briefkasten zu werfen. Grund: Wir müssen spätestens gegen 04:30 das Hotel verlassen und so früh morgens ist dort niemand vor Ort der das Auschecken bearbeiten würde. Das mit dem Briefkasten war also eine feine unkomplizierte Sache. Alles in allem war dort offenbar alles total unkompliziert und sehr entspannt. Wir hatten bestimmt 30 Minuten mit der freundlichen Dame geplaudert und es machte auch Ihr Spass, mal mit ein paar staunenden freundlichen deutschen umzugehen.
Mit Chipkarten; Maps und Schlüsseln bewaffnet stiegen wir wieder ins Auto um nun zur Einfahrt zu gurken. Dort angekommen musste man die Chipkarte nur an einen Automaten halten und schon öffnete sich summend das massive Stahltor. Wir führen in den Komplex ein und fanden dank der Map sehr schnell unser Apt. Dieses lag im ersten Stockwerk und wir waren mächtig gespannt was man für 59 US$ bekommt. Also mit Sack und Pack treppen rauf; Apt. geöffnet und gestaunt.

Neben eine Art Wohmraum und angrenzender grosser Küche mit riesigem Kühlschrank; Microwelle und Gasherd war dieser Bereich ausgesprochen gut. Dann ging es durch einen kleinen Flur vorbei an einem Badezimmer ( dieses war wirklich erstklassig ) zum Schlafzimmer mit angrenzenden begehbaren Wandschrank.

Wir waren zufieden, extrem zufrieden sogar ! Im Vergleich zur Bruchbude von letzter Nacht war das hier Preiswert und zudem sehr komfortabel; bequem und pickobello sauber. Ein echtes Schnäppchen ! Schade das wir dieses Hotel erst an unserem letzten Tag und dann auch noch per Zufall fanden. Aber es wird nicht das letzte mal sein, dass man nach LasVegas fliegt und ich werde dieses Hotel garantiert irgendwann nochmals in Anspruch nehmen und empfehle es jedem der nach Vegas kommt !

Simulierte Wagenrückgabe bei Hertz:
Nachdem wir mit dem Apt. extrem zufrieden waren und nun auch das letzte kleinere Hindernis aus der Welt geschafft war, schlug ich Anja vor, die Wagenrückgabe zu simulieren, damit wir morgens sofort und Zielgerichtet schnell unsere Kiste wieder loswerden und stattdessen ein bisschen länger ausschlafen können. Und nach dieser Rückgabe-Simulation standen auch noch ein paar grosse Casinos bei Tageslicht ( am Anfang unserer Reise waren wir in Vegas fast immer nur Abends unterwegs ) auf dem Programm. Also rein ins Auto und zum Ausgangstor gefahren; Chipkarte an den Automaten gehalten und raus aus den Komplex auf die Paradise Road. Nach kurzer Zeit kamen dann mehrere Abfahrten zum Airport aber keine die Mietwagen-Stationen ankündigte. Wir sind also mit Volldampf vorbeigerauscht und fuhren nun in einen Tunnel um uns auf der entgegengesetzten Airportseite wieder zu finden. Soll heissen: Wir hatten uns total verfahren und fuhren dann einen riesen Bogen um den Flugplatz ( und dieser ist nicht gerade klein ) um dann geschlagene 40 Minuten später wieder auf die Paradise-Road zu gelangen.
Ich sagte Anja: "Wenn uns das morgen passieren würde, hätten wir ein echtes Problem". So gesehen war das mit der Simulation eine durchaus gute Idee. Wir also wieder vorbei an unserem Hotel Richtung süden zum 2ten Anlauf und nun die erste nach nichts aussehende Ausfahrt genommen, welche uns auf den Kitty Hawk Way führte und 100 Meter dann rechts in die "Rent a Car Road" mündete. Und hier fanden wir auch sofort Hertz und auch die Rückgabestation. Somit wäre nun auch die Rückgabe geklärt und ein Verfahren am nächsten morgen aus dem Wege geräumt. Mittlerweile war es auch schon 1 Uhr Mittags und wir konnten nun unserer nächstes Ziel den "Las Vegas Strip" ansteuern.

Las Vegas Strip "Caesar´s Palace":
Wir fuhren direkt zum "Caesar´s Palace" um dort per Selfparking unseren Wagen in der gigantischen Tiefgarage sicher und kostenlos unterzubringen. Seit der grundlegenden Renovierung 1997 ( wobei derzeit wie verrückt draussen angebaut wird ) gehört das Caesars Palace zu den exklusiven Hotels der Stadt. Mit Mamor und Gold wurde nicht gespart, und auch das Thema Antike hat man nicht vollständig aufgegeben, sondern sehr dezent und geschmackvoll eingesetzt. Ferner findet man dort auch ein Einkaufsparadies, das dem Besucher wieder nur ein leises "Wow!" entlocken wird. Wie auf einer Einkaufsvia in Rom kommt man sich vor, wenn man über Kopfsteinpflaster an den Geschäften vorbeischlendert. Und Wundersames passiert nebenbei: Der "Himmel" verändert sich im halbstündigen Rhythmus von Nacht zu Tag, wärend die Brunnen ihre eigene Metamorphose durchlaufen. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall und wir waren froh uns das mal wirklich in aller Ruhe angeschaut zu haben. Gleich gegenüber befindet sich schon das nächste Highlight...

Las Vegas Strip "The Venetian":
Campanile, Dogenpalast und Rialto-Brücke ! Flitterwochen in Venedig ! In Zukunft werden die Amerikaner nicht mehr nach Italien fahren müssen, denn seit April 1999 gibt es eine nachbildung der Lagunenstadt am Strip. Das Hotel der neuen Superlative besteht aufs 6600 geräumigen Suiten und ist damit das grösste Hotel der Welt. Auf Gondeln kann zu "Sole Mio" auf dem Kanal der Shopping Mall geschippert und anschliessend im original venezianischen Gourmetrestaurant "Zeffirino" getafelt werden. Wir fanden das zwar alles ein wenig kitschig, aber das Venetian hat dennoch einen ganz besonderen Charme und ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Wer das nicht macht, hat etwas ganze besonderes in LasVegas verpasst. Schräg gegenüber neben dem Caesar´s Palace wartete auch schon unser nächstes Ziel...


Las Vegas Strip "The Mirage":
Das Hotel betritt man durch eine tropische Gartenhalle mit Wasserfällen und atemberaubenden riesigen Aquarien. Das Signet des Hotels bilden Palmen, damit ist das Thema definiert: die Tropen ! Gegen Einbruch der Dunkelheit bricht draussen am Srip alle 15 Minuten ein wütender Vulkan aus und innen fazinieren die beiden deutschen "Siegfried & Roy" seit 1970 die Besucher von Las Vegas mit einer der teuersten und erfolgreichsten Zauber und Tiger-Shows. 2 Wochen vor unserem Urlaub gab es die Attakte auf Roy welcher zu diesem Zeitpunkt immernoch Intensivmedizinisch um sein Leben kämpfte und draussen vor dem Mirage wurde an den Bronce-Statuen von Fans Blumen und Teddybären niedergelegt und man konnte sich in ein Kondelenz-Buch eintragen, was wir auch taten um unseren "Roy" auf diesem Wege von uns beiden alles gute und liebe zu wünschen. Im Mirage selbst konnte man sich auf dem Wege zum Casino noch die weissen Tiger in einem gesicherten gehege anschauen. Leider war dort nur eines dieser Prachtexpemplare vorhanden. Mittlerweile hatten wir uns auch schon einiges an Zeit in diesen 3 Caninos/Hotels aufgehalten und die Gegend draussen erforscht und die Sonne senkte sich für uns nun sichtbar ein allerletztes mal. Die Sonnenuntergänge sind auch in Vegas einfach nur Traumhaft ! Wir marschierten noch weiter zum Treasure Island um dort ernüchternd festzustellen, das man dort alles verrammelt hatte und probte, da dort in 1 Woche ein riesiges musikalisches Live-Event mit einer grossen Anzahl bekannter Star´s stattfinden sollte.


Wir beschlossen also wieder zum Caesar´s Palace zu marschieren um unseren Wagen abzuholen. Von dort ging es dann wieder zum Quality Inn Key Largo zum Dinner. Wie jeden Tag gab es ein Special für wenige Dollars und wir probierten das ganze natürlich auch an unserem letzten Abend aus. War zwar nicht der Weissheit letzter Schluss, aber saubillig und die Portionen so grosszügig dimensioniert, das man von einer Portion locker hätte 2 Personen satt bekommen können. Und nun tickte die Uhr, es war 19:30 Uhr und wir wussten das wir in ca. 8-9 Stunden aufzustehen hatten um unsere Rückreise Richtung Deutschland anzutreten.

Also beschlossen wir heute Abend mal ein wenig intensiver Zocken zu gehen. Das Casino-Hotel Key Largo war gemütlich und nicht so brüllend laut wie die grossen Kisten am Strip. Also machten wir uns auf, die 5 Cent Poker-Automaten zu füttern und hatten auch unseren Zocker-Spass an diesem letzten Abend in Las Vegas. An diesem Abend hatte ich richtig viel Geld verzockt, so ungefähr 25-30 US$ und Anja ist da auch irgendwas um 20-25 US$ los geworden und der Typ neben uns hat tatsächlich den Jackpod geknackt. Neben mir sass eine ältere Dame die in die Kisten ca. 120 US$ geschmissen hatte und nichts aber auch wirklich nichts gewann. Anja und ich hatten in der Zwischenzeit immer mal wieder kleinere Gewinne einsacken können und re-investiert. Mir tat die alte Dame irgendwie leid, aber die hatte irgendwie auch Ihren verrückten Spass am verlieren. So gesehen sind wir mit den 20-30 US$ pro Nase und einem "Blauen Auge" davon gekommen und hatten mehrere Stunden gesteigerten Zocker-Spass "Just for Fun". Mittlerweile war es auch schon nach 10 Uhr und wir beschlossen zu unserem Apt. zu fahren um noch ein paar Stunden vor unserer Rückreise nach Deutschland zu schlafen. Im  "Holiday Royale Apartment Suites" angekommen, programmierte ich noch schnell via Telefon den telefonischen automatischen Weckdienst für 4 Uhr morgens; putzte die Zähne und bereitete noch auf die schnelle das Gepäck für die Rückreise vor. Anja hatte schon längst alles erledigt und gegen kurz nach 11 Uhr Abends lagen wir totmüde im riesigen Bett unseres netten Apt. und wussten nun, das unser Urlaub mit dem heutigen Tag quasi beendet war.

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