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Email: Michael Perlitschke

Page-Update: 05 März 2006



Kiel - Frankfurt - Las Vegas

Weichnachtsshopping; Essen; Trinken; Spielen; Shows; ein paar nette Ausflüge und viel Spaß haben. Das war für den Dezember 2005 -kurz vor Weichnachten- Ausflug, das Motiv dieser kleinen Kurzreise !

Endlich geht es los ( Hamburg  08:00 Uhr ):
Heute "Donnerstag" den 08.12.2006 geht es nun endlich los. Um 04:30 Uhr früh am Morgen heisst es somit aufstehen, da wir 2 Stunden vor dem Start ab Hamburg ( Takeoff: 09:55 Uhr ) wegen der Sicherheits-Checks vor Ort sein müssen und dann auch noch die Strecke Kiel<>Hamburg zu fahren haben. Wie immer war ich Hundemüde, da ich die Nacht in freudiger Erwartung durchgemacht hatte und das letzte mal am Dienstag auf Mittwoch etwas schlaf bekam !

Wie verabredet fuhren Thomas und ich direkt nach Hamburg, sodass wir rechtzeitig zum einchecken am Lufthansa-Counter ankamen. Sogar so rechtzeitig, das uns der Mitarbeiter ( wie der Zufall so spielt , sogar der gleiche der uns schon im Mai 2005 persönlich bediente ) am Lufthansa-Schalter sogar erneut auf Nachfrage einen Flug früher nach Frankfurt abfliegen liess. An deser Stelle verneige ich mich erneut vor dem vorbildlichen Lufthansa-Service, welcher wirklich beispielhaft ist !

Man erklärte uns, dass die Koffer bis LasVegas durchgecheckt werden und wir dort dann die üblichen Zollformalitäten zu erledigen hätten. Das einzige was wir in Frankfurt zu tun haben, ist nur noch den Condor Transfer-Flug zu erwischen und durch den angebotenen Flug früher, alles ganz gemütlich angehen lassen können. Aus leidlicher Erfahrung sahen wir schon in Hamburg zu, dass wir für den Flug nach Las Vegas Plätze am Notausgang reserviert bekamen. Diese haben den Vorteil, dass man deutlich mehr Platz hat, als in den anderen knappen Sitzreihen. Klappte wie bei Lufthansa gewohnt vor Ort alles wunderbar !

Nachdem wir bei der Lufthansa den Ballast inform zweier Koffer losgeworden sind, ging es in Hamburg nun in Richtung "Gate" zum Flug nach Frankfurt. Aufgrund der Tatsache das wir eine Maschine früher nutzen konnten, mussten wir in Hamburg nicht lange warten, bis es losging. Wir also mit gezückten Bordkarten losgetapert und kurze Zeit später sassen wir in dem kleinen Lufthansa Airbus um schnell nach Frankfurt zu donnern...

Frankfurt:
Nach 01:10 Stunden Flug, setzte die kleine Lufthansa Transfer-Maschine planmässig in Frankfurt auf. Thomas und ich wühlten uns dann aus der Maschine, um dann in Frankfurt unser -durch einen schicken unterirdischen Tunnel entfernten -Transfer-Terminal anzusteuern. Da wir durch die vorgezogene Maschine noch gut in der Zeit waren, beschlossen wir kurz vor den Sicherheitschecks -wo unsere Condor-Maschine stand-, ein leckeres Hefeweizen-Bierchen im "Goethes" zu schabbern um dort die bekloppten Japanesen und Amis zu beobachten wie die von dieser schrottigen extrem kitschigen teuren Abzocker-Kiste Bilder schossen ( nunja....Goethe ist für die auch Deutschland ! ). Irgendwann hatten wir genügend Zigaretten auf vorrat gequalmt und Bier getrunken und machten uns rechtzeitig auf die Socken um noch Zollfrei Zigaretten einzukaufen. Dabei drückten uns ein paar halbnackte Promo-Mädels -noch im Laden- jede Menge kostenloser Zigarrillos in die Hand. Nunja, einem geschenkten Gaul schaut man bekanntlich nicht ins Maul ;-) Nachdem wir die -wie gehabt- strenge Sicherheits-Prozedur über uns ergehen liessen, pilgerten wir auch umgehend zu unserer Maschine, wo sich das Boarding aufgrund einer technischen Störung am rechten Triebwerk um 45 Minuten verzögerte. Aus den Panorama-Fenstern konnte man genau erkennen, wie ein Instandsetzungsmechaniker unter hochdruck jede Menge Alu-Klebefolien in das geöffnete Triebwerk einklebte. Ich muss gestehen, dass mich derartige Reparaturen ( und auch eine Vielzahl anderer die das mit grossen Augen beobachteten ) leicht nervös machte. Aber irgendwann war auch diese "vor Ort Reparatur" erledigt und es wurde von Condor zum leicht verspäteten Boarding gerufen.

     

Nachdem wir uns in die Condor-Maschine reingewühlt hatten, hob diese pünktlich um 12:25 Uhr in Frankfurt ab. Wärend des Fluges gab es den obligatorischen Begrüssungs-Cocktail und alle Nase lang das berüchtigte Board-Futter und irgendwelche Getränke oder Säfte. Ich persönlich bin zwar deutlich besseren Service gewohnt, aber für einen schnöden Charter-Clipper ging der Service durchaus in Ordung. Nach ca. 1 1/2 Std. Flugzeit gab es einen Notfall, welcher den Kapitän nötigte nach einem mitfliegenden Arzt unter den Passagieren per Durchsage nachzufragen. Eine ältere Dame kämpfte offensichtlich mit Ihrem Leben, was dazu führte, dass diese dann in einen der Mittelgänge geschleift wurde um dort mit genügend Platz von -zum Glück- einen an Board befindlichen Arzt versorgt zu werden. Ich sah von meinem Platz sehr gut, wie die Dame alle möglichen Injektionen verpasst bekam und wunderte mich, was in so einem Flugzeug so alles mitgeschleppt wird. Da war jedenfalls richtig Stress angesagt. Mittlerweile wurde auch der Service aufgrund dieser Notsituation eingestellt, als dann aus den Boardlautsprechern folgender Hinweis kam: "Hier spricht der Kapitän, zwischen Sitzreihe 13 und 18 hat jemand eine verbotene Substanz in die Maschine eingeschleust. Ich bitte denjenigen -sich freiwillig- mit dieser ausgetretenen Substanz beim Kabinen-Personal zu melden. Ansonsten wird dieser Bereich restlos durchsucht...".
Jeder der das liesst kann sich gut vorstellen, was für eine Verwirrung in der Maschine herrschte. Erst die ältere Dame welche genau in den angesagten Bereich probleme bekam und von einem zufällig unter den Passagieren befindlichen Notarzt behandelt wurde und dann 30 Minuten später diese Durchsage. Thomas und ich dachten in einem schlechten Film zu sitzen...

Weitere 1 1/2 Stunden später entspannte sich die Lage wieder, denn der Service wurde wieder ganz normal von den "Saftschubsen" aufgenommen. Ein mulmiges Gefühl bleib aber bei sicherlich allen Passagieren zurück, denn an Schlaf war nun nicht mehr zu denken. Wie auch ? Wo doch flankierend eine Horde britsicher Blindgänger wie die geistesgestörten mehrere 100 Euro wegbecherten ( Alkohol muss an Board mit 5 Euro ea. sehr teuer bezahlt werden ) und sich nach Stunden völlig besoffen in den Zwischengängen ( bei den Toiletten ) torkelnd -trotz Verbotes- und Anweisungen seitens des Kabinenpersonals aufhielten. Da haben sich wirklich üble Szenen abgespielt....

2 Stunden vor der Landung wurde dann noch bezüglich der Abwicklung in den USA ein Video gezeigt, wie man die grüne I94-W Form ( für die US-Immigation ) und die Custom-Form ( für den Zoll ) korrekt auszufüllen hat. Damit kann man Deutsche Touris erstklassig beschäftigen und auch bezüglich der Regularien super einschüchtern ;-) Da wir das ganze Prozedere schon seit 15 Jahren kannten, war zumindest für uns alles easy und schnell erledigt und konnten aus dem Kabinenfenster noch ein Blick auf das verschneite "Salt Lake City" ( siehe Bild  links & rechts ) erhaschen.

Exakt gegen 14.45 Uhr Ortszeit setzte unsere Condor-Maschine zu Landung in Las Vegas an ,was dann aber auch für die britischen Saufnasen höchste Zeit wurde. Da sahen aus, als wenn die jeden Moment die Maschine vollkotzen werden. Es wurde demnach allerhöchste Zeit raus aus den Flieger zu kommen, denn eine so kritische Masse ist nur schwerlich zu ertragen.

"Welcome to LAS VEGAS"  

Die Landung in Las Vegas war gelaufen. WIR WAREN ENDLICH AM ZIEL ! Als wir die Maschine verlassen durften, war das erste Ziel natürlich die "US-Immigation". Dort hiess es dann in mehreren langen Schlangen ca. 15 Minuten auf die Abwicklung warten, da von jedem neben den obligatorischen Fragereien auch noch digital Fingerabdrücke genommen wurden und auch ein schickes Foto in das 911 Terroristen-Archiv kopiert wurde. Irgendwann kamen wir einzeln dran, was in unserem Fall aber schnell über die Bühne ging. Wir kannten alle Fragen; beantworteten alles artig; knallten die beiden Indexfinger auf den Scanner und lächelten auch schick für das US Terroristen-Archiv. Danach ging es dann zum Koffer-Förderband um unsere Koffer in empfang zu nehmen. Nach kurzer Suche, waren dann auch unsere herumfahrenden Koffer lokalisiert, sodass wir nun unser nächstes Ziel, US-Custom Service ansteuern konnten. Hier gab es wie üblich keinerlei Probleme, einfach nur die weisse Custom-Form abgeben und man wird durchgewunken. Dann noch ein paar Meter laufen und ENDLICH waren wir draussen und am Ziel....VIVA LAS VEGAS !  Wir machten und mit Sack und Pack zufuss auf zum Strech-Limo Stand in direkter Nähe um dort erstmal gemütlich zwei Zigaretten zu rauchen und mit dem Handy ( Tipp: Der preiswerteste US-anbieter ist Cingular  welchen ich auch mit meinem TriBand Handy nutzte ) in Deutschland anzurufen, dass wir heil angekommen sind.

Nachdem der Nikotin-Pegel wieder grob auf Kurs war, ging es von dort aus Stilecht und Preiswert zum Stratopshere Hotel-Casino. Die fahrt dauerte ca. 40 Minuten und direkt am Haupteingang des Stratosphere verliessen wir unseren Wagen um mit dem vollen Gepäck zum Ceck-In Schalter quer durch das Casino zu tapern. War schon ein bisschen komisch mit dem ganzen Zeugs mitten durchs Casino zu schleppen, aber das ist in Las Vegas absolut normal, da man für alles immer mitten durch die Casinos tapern muss ! Am Check-In Schalter dann den Namen genannt und erwähnt das man Reserviert hat und alles weitere lief quasi automatisch. 5 Minuten später gegen 16:20 Uhr wackelten wir dann mit elektronischen Zimmerschlüsseln und dem obligatorischen "Funbook" zu einen der Tower-Lifte ! Unser Zimmer lag im 8 Stochwerk des Altbaus Richtung Downtown und war schnell gefunden. Da es der älteste Wohn-Komplex im Stratosphere ist, wurde dieser erst vor ein paar Monaten mitte 2005 komplett renoviert. Die Zimmer waren also bestens in Schuss und hier konnte man es prima 10 Nächte aushalten...

Wir ruhten uns nach dem langen Trip von Frankfurt erstmal eine Stunde aus und gingen danach ausgiebig duschen um wieder frisch zu werden ! Geduscht und gestriegelt schoben wir uns bei McDonalds gegen 17:45 Uhr für wenig Geld etwas FastFood in die Mägen und untersuchten das Casino und Möglichkeiten und haben uns natürlich auch noch im Players Club ( Reward Center ) kostenlos angemeldet und jeweils Spieler-Karten & Kordeln samt 2 weiterer Fun-Books erhalten. Da wir noch nicht müde waren, beschlossen wir uns beim Videopoker ein paar kostenlose Bierchen von den Cocktail Mädels bringen lassen. Beim "Tripple Bonus Poker" lief wieder alles nach Plan was bedeutet, dass keine segnifikanten Verluste aufliefen. Die in die Maschinen eingeschobenen Playercards füllte sich an diesem ersten Abend -insbesondere bei mir ( ich spiele immer mit vollem Einsatz )- sehr kontinuierlich mit wertvollen Punkten. Thomas verabschiedete sich gegen 23:00 Uhr totmüde und ich habe noch ein paar Heiniken länger bis ca. 01.30 Uhr gezockt, ehe auch ich dann hundemüde ( und leicht angedüdelt von den vielen Bölkstoff ) in mein Bett gehüpft bin. War alles im allem sehr spassig und ein prima Auftakt für unseren nun beginnenden LasVegas-Kurz Urlaub !

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