Ausstiegsversuch mit 0er-Liquid - Entzugssymptome?

>>In diesem Bereich findet man Anregungen und Strategien wie man das Laster Rauchen & Dampfen beenden kann. Das Ziel des Dampfens war schon immer "NICHTRAUCHER" zu werden. Wie schafft man das?
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Manul 103
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Re: Ausstiegsversuch mit 0er-Liquid - Entzugssymptome?

Beitrag von Manul 103 » So 20. Sep 2015, 17:22

joergmahnert hat geschrieben:@manul,
bedenkenlos Koffein dampfen.....da tue ich mich schwer beim Begriff "bedenkenlos".
Auf jeden Fall ist es möglich und simuliert recht gut den Flash.
Problem ist ein wenig die Löslichkeit in PG. Ich habe es bis 12 mg pro ml hingekriegt, was für mich locker reichte.

Nutze das heute nicht mehr, weil ich den Flash nicht mehr vermisse.
Jetzt, wo Du's sagst, fällt mir auch auf, dass der Begriff "bedenkenlos" wohl nicht so rüberkommt, wie ich ihn gemeint hatte. Gemeint ist damit "nicht akut schädlicher als die anderen Substanzen im Liquid". Also dass man sich damit nicht innerhalb von 1-2 Wochen die Lunge wegätzt oder sowas ;) . Natürlich ist nichts wirklich "bedenkenlos", was nicht in die Lunge gehört.

Danke für en Tipp! :)

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joergmahnert
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Re: Ausstiegsversuch mit 0er-Liquid - Entzugssymptome?

Beitrag von joergmahnert » So 20. Sep 2015, 18:07

Gern geschehen :)

Mir hats geholfen und wie gesagt auch das Menthol.

LG
Jörg

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Sven76
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Re: Ausstiegsversuch mit 0er-Liquid - Entzugssymptome?

Beitrag von Sven76 » Mi 23. Sep 2015, 10:13

Danke Michael!

Dein Beitrag hat es für mich endlich nachvollziehbar und auch verständlich gemacht was Deinen Sinneswandel verursacht hat. Du gehst jetzt den Weg von dem Du glaubst, dass er Dir am ehesten gelingt und das ist gut und richtig so.

Mir selbst hält Dein Verhalten den Spiegel vor und ich muss mich fragen was mir das Dampfen in Zukunft bringt?
Ich weiß das ich meiner Gesundheit einen Bärendienst erwiesen habe indem ich vom Rauchen auf das Dampfen umgestiegen bin, aber was die Sucht selbst betrifft?
Daran habe ich nichts verbessert sondern ich habe es verschlechtert, indem ich eine Sucht zu einem Hobby erhoben habe. Anfangs habe ich mir eingeredet, dass sich dies mit der Zeit wieder ändern wird, wenn man sein Setup gefunden hat und irgendwann mal eine Dampfroutine eintritt so wie früher beim rauchen.
Das ist nun aber auch schon fast 4 Jahre her und auch wenn ich längst nicht mehr soviel Kaufe, weil ich mein Setup längst gefunden habe, verbringe ich viel zu viel Zeit damit mich mit dem Dampfen zu beschäftigen.
Ob es nun Hardwarepflege, Liquids mischen, Akku´s laden oder lesen in Dampferforen ist.

Jetzt könnte der geneigte Leser sagen "Ja dann rauch doch wieder wenn das Dampfen so schrecklich ist". Nein, meine Gesundheit ist mir schon noch wichtiger als die Umstände die ich im letzten Absatz beschrieben habe.
Dennoch ärgert es auch mich, das ich nach 4 Jahren immer noch zu schwach bin :cry:
Ich habe mir sogar eingeredet das ich jetzt absolut sorgenfrei dampfen kann und gar kein schlechtes Gewissen mehr haben muss... ist ja alles soviel weniger schädlich.
Verdammt! um die Schädlichkeit geht es doch jetzt gar nicht mehr, es geht um die verfluchte Sucht. Der Zwang dem ich mich noch immer beugen muss.

Meine Gedanken zu diesem Thema werden noch etwas reifen müssen, aber ich bin inzwischen davon überzeugt das ich keine andere Wahl habe, ich werde den Kampf irgendwann, so wie Michael beginnen müssen wenn ich vom Kopf her endlich frei sein möchte.

Lg
Sven

Kasy
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Re: Ausstiegsversuch mit 0er-Liquid - Entzugssymptome?

Beitrag von Kasy » Mi 23. Sep 2015, 18:52

Also ich bin mal froh, dass es dieses Dampfer-Ausstiegs - Unterforum gibt. Danke für die Idee und Einrichtung. Meine 5mg Charge ist bald verbraucht und gehe runter auf 4mg. Bin auch der Meinung, dass man ganz langsam die Sache angehen sollte und sich nicht unter Druck setzen muss. Jedes mal wenn ich runtergehe, merke ich in der ersten Woche schon die kleine Differenz. Bin wahrscheinlich ein Sensibelchen. :mrgreen:
Ich glaube auch nicht, dass ich bei jeder Reduzierung mehr verbrauche, denn mehr kann ich gar nicht mehr dampfen. Da ich in meinem Büro (zur Zeit noch), Zuhause und im Auto dampfen kann, bin ich ein Dauerdampfer geworden. Schlafen tue ich auch noch ;) ...also ich kann eigentlich, auch bei Nico-Reduzierung, nicht mehr dampfen. Was ich mir wünschen würde ist, dass ich wieder zum Backendampfen zurück kehren kann. Somit könnte man deutlich die Menge reduzieren. Ich habe es mal wieder ausprobiert...aber irgendwie bekomme ich keine Befriedigung damit. Werde mich also erstmal bis zum 0er durch kämpfen und dann wieder meine Taifun GS rausholen. Ich glaube aber auch, dass ich dann mein Mentholanteil erhöhen muss.
Also ich bin auf dem Weg. Ach so, ich glaube nicht, dass nach Einführung der TPD2 in DE Michas Wunsch in Erfüllung geht und der Dampfersumpf oder überhaupt das Dampfen beendet wein wird.

Gruss Jens

jay-kay
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Re: Ausstiegsversuch mit 0er-Liquid - Entzugssymptome?

Beitrag von jay-kay » Sa 26. Sep 2015, 17:19

Der sinnvollste Dampfer-thread ever!

in den letzten Wochen ist in mir auch der Entschluss gereift auf den Komplett-Ausstieg
hin zu arbeiten.
Hab dafür mal ausm Bauch heraus 2 - 3 Jahre veranschlagt.
Will die schrittweise Reduzierung in Angriff nehmen bin jetzt bei 7 mg.
Den nächsten Liter werde ich dann auf 6 oder 5,5 mg runtermischen....
Mal sehen was für Erfahrungswerte hier noch gesammelt werden.

Das wichtigste, der Entschluss ist gefasst!

Ich trauere ab und an auch meiner Zugtechnik aus früheren Tagen hinterher.
Bin jetzt bei 0,5 Ohm 30 Watt :roll:


LG

An euch alle hier - Wir schaffen das!!!

Phobos86
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Re: Ausstiegsversuch mit 0er-Liquid - Entzugssymptome?

Beitrag von Phobos86 » So 27. Sep 2015, 01:51

Ich häng mich mal mit dran. Perle hat mir damals den Umstieg von Pyro auf Dampfe enorm erleichtert mit seinen Tips. Ziel war und ist, komplett vom Nikotin wegzukommen. Habe am 9. November 2014 aufgehört zu rauchen und bin auf Dampfen umgestiegen. Vorteilhaft war dabei, dass ich krank zuhause lag und nicht rausgehen durfte (zum rauchen). Den Einstieg/Umstieg hatte ich schon länger geplant und mir die Sachen schon mal gekauft: Innokin SVD und Taifun GT, Taifun GS und Evods. Habe zuerst nur fertige Wicklungen genommen, nach 4 Wochen aber selber gewickelt. Silvester war der erste Härtetest: Kann ich der Versuchung des Rauchens unter Alkohol wiederstehen?
Ich konnte, zumindest halb. Ne halbe Pyro geraucht, für Eklig befunden, weggeschmissen. Anschließend hab ich mich mit Basen eingedeckt (7L 36er im Keller). Außerdem kamen dann die Box-Modsm die ich au8ch heute noch benutze /Zumindest die Cloupor minis. Die Dampfsprotte staubt ein, ist einfach zu unhandlich.
Im Frühjahr senkte ich die Dosis von 12 auf 9 mg. Im Mai setzte sich die Erkenntnis durch, dass die Dampfe möglichst nicht zu auffällig sein sollte und so klein wie möglich sein sollte, da ich mich für meine Sucht und für die Dampffasch****** schäme! Aus anfänglichem Stolz wird nun langsam Scham!

Die Dosis fiel von Anfangs 18mg auf 12mg, 9mg und seit Juni auf 6mg.
I bleibe weiter dran und freue mich jedes mal, wenn ich weniger Dampfe bzw die Dosis nach unten schraube. Im Augenblick benötige ich ca 3ml 6er am Tag und würde mich somit als "Normal" einstufen.
Kurzschluss ist gar nix für mich, weil mir persönlich zu gefährlich!
Meine Coils sind zwischen 0,8 Ohm - 1,7 Ohm. Watte-Wicklung und Microcoil.

Mittlerweile überlege ich, was ich von dem Krempel schon verkaufen kann.
In der ganzen Zeit hab ich aus "Gruppenzwang" bzw. "Jieper" 3 Zigaretten geraucht und Alle 3-4 Monate mal 1 Zigarillo aus "Genuss".
Ich bin relativ stolz auf mich, von 15.20 Zigaretten am Tag auf dieses Maß runter zu sein.
Ich bleibe am Ball und führe den Weg auch zu Ende. Eines Tages werden wir mal alle über unsere Dummheit lachen, wie wichtig uns die Sucht war.
Gute Nacht.

McCoil

Re: Ausstiegsversuch mit 0er-Liquid - Entzugssymptome?

Beitrag von McCoil » So 27. Sep 2015, 02:32

Dann beeilt euch mal.
Wenn die USA erstmal böse wird und ihre Nuclearen Bomben abwirft habt nicht mer so viel Zeit! :lol:

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Michael
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Re: Ausstiegsversuch mit 0er-Liquid - Entzugssymptome?

Beitrag von Michael » So 27. Sep 2015, 03:40

McCoil hat geschrieben:Dann beeilt euch mal.
Wenn die USA erstmal böse wird und ihre Nuclearen Bomben abwirft habt nicht mer so viel Zeit! :lol:
Darf ich als Insider den Knopf druecken um alle dummen und schon laengst verstrahlten Dampfer zu pulverisieren? :mrgreen:
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McCoil

Re: Ausstiegsversuch mit 0er-Liquid - Entzugssymptome?

Beitrag von McCoil » So 27. Sep 2015, 04:49

Klar darfst du das! Spiel nur mit deinem Spielzeug und viel Glück! Hoffentlich tut dir das nicht ganz so weh wenn die USA Bomben in Zukunft dir deine Haut zerreissen!

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Re: Ausstiegsversuch mit 0er-Liquid - Entzugssymptome?

Beitrag von Michael » So 27. Sep 2015, 05:38

McCoil hat geschrieben:Klar darfst du das! Spiel nur mit deinem Spielzeug und viel Glück! Hoffentlich tut dir das nicht ganz so weh wenn die USA Bomben in Zukunft dir deine Haut zerreissen!
Super, danke Dir recht herzlich, aber eine Titan 2 mit 4MT Sprengkraft sollte man -auch wenn solche Dampfmaschinen faszinierend waren- nicht zwingend als Spielzeug ansehen! Gegen Hautirritationen beim Dampfausstieg (zum Beispiel fiese Pickel am Po oder im Hirn ) helfen zum Beispiel 10-Minuten-Maske aus Bananenbrei! Womit wir wieder bei den Stichworten "Dampfausstieg"; "Gehirn" und "Brei" waeren und sich der Kreis schliessen liesse. Aber mehr zur Haut und der Pflege 8 Zeilen weiter unten...

Zum Glueck: Glueck ist ein rhetorisches Werkzeug zur Reduktion von Talent bzw. Koennen von Mitstreitern. Trifft man bspw. selbst ins Tor, spricht man von Koennen, gelingt dem Gegenspieler eine gute Aktion, hat dieser Glueck gehabt und nicht. Grundsaetzlich gilt, die Strasse zum Glueck hilft, das Glueck zu finden.

Glueck ist ausserdem ein Marketingbegriff der Gluecksspielindustrie: So werden bspw. Spiele mit einer Gewinnwahrscheinlichkeit jenseits der Laecherlichkeit als Gluecksspiele bezeichnet. Man vermutet, dass hier der Begriff Betrugsspiel in Umfragen einfach zu wenig ankam.

Nun aber wie versprochen die Erklaerung seine graue Dampfer-Haut zu pflegen, denn es gibt es drei Moeglichkeiten:
1.Man benutzt taeglich Cremes, die sehr teuer sind und nicht immer ihre Effizienz beweisen.
2.Man schuette sich einfach Salzsaeure ueber die Haut (man braucht danach keine ueberteuerten Pflegecremes mehr).
3.Man vermeidet es, sich zu Waschen oder zu Duschen. Dies fuehrt dazu, dass sich nach wenigen Tagen eine schuetzende Schicht auf der Haut (auch Schorf genannt) bildet. Diese Haut verhindert ein Austrocknen und schuetzt vor Sonneneinstrahlung. So spart man an Wasser, Sonnenmilch, Seife etc., was kostenguenstig sowie umweltschonend ist.

In manchen Gegenden (z.B. Kiel) ist das schon lange Brauch, was allerdings auch zu Komplikationen fuehren kann, denn nicht jeder wird den eigentuemlichen Geruch moegen, doch wen interessiert das, wenn jeder dieses Aroma verbreitet? Fazit: Die Entscheidung zur richtigen Hautpflege im Bereich des kalten Dampf-Enzuges sollte in aller Ruhe getroffen werden, um zwischen den jeweiligen Pro- und Kontraargumenten abwaegen zu koennen.

Zu den kleine Tierchen im Genitalbereich komme ich erst dann, wenn die akute Nichtraucher-Phase begonnen hat... :lol:

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