Solaranlage: Inbetriebnahme 16.10.2016; 17 Uhr; Tag 0

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Michael
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Re: Solaranlage: Inbetriebnahme 16.10.2016; 17 Uhr; Tag 0

Beitrag von Michael » Fr 1. Jun 2018, 14:14

Ray hat geschrieben:WOW Micha ein phänomenal gutes Ergebnis von deiner PV Anlage!
Ich habe nur knapp 1063kWh produziert was auch mein bester Monat bisher war. Dafür habe ich mit dem Akku-System eine Autarkie von 99% hinbekommen. Musste nur 3kWh vom Energieerzeuger kaufen.
Ich werde auch bald von normalen Stromtarif mit 29 cent auf 22 cent online Tarif umstellen.

Da ich so viel verkauft habe, habe ich mich auch schon nach einem E-Auto umgeschaut der Hyundai Ionic Electro ist ein schönes und bezahlbares Auto, du hattest den ja auch ordentlich getestet. Bin den Wagen jetzt schon 2x probe gefahren einmal vom Händler und einmal von Privat. Wirklich fest entscheiden konnte ich mich jedoch noch nicht.
Was ich aber schon mal gemacht hab passend zu meine PV-Anlage eine Wallbox zu bestellen. Die Lieferung dauert nämlich so 10 Wochen und wenn ich dann ein E-Auto hole habe ich die Wallbox zum Laden auch noch gleich am Stellplatz stehen. Es gibt nichts schlimmeres als warten ;)
Ach ja man bekommt eine Förderung vom Land bis zu 1000€ für eine Private Wallbox, das wäre vielleicht auch was für dich?

Danke das du noch ein paar weitere Infos von deiner PV freigeschaltet hast.

Hoffentlich wird der Juni nun auch gut, wobei es heute bei uns nur geregnet hat.

MfG Ray
Hallo Ray,

also bei 22 Cents pro Kwh vom Versorger, muss man sich ernsthaft die Frage stellen warum man viel Geld fuer ein Speichersystem ausgeben sollte, denn das wuerde das System komplett unwirtschaftlich machen. Sollte der Strompreis so bleiben wie der derzeit hier bei mir ist kommt definitiv kein Speichersystem ins Haus, da ich meine Kilowattstunde fuer 26 Cents produzieren wuerde. Da kann ich den Strom Nachts auch genauso gut vom Versorger kaufen. Sollte der Strompreis aber abgehen und deutlich teurer werden, koennte sich das rechnen je hoeher die Stromkosten klettern.

Merke: Speichersysteme kosten viel Geld und das laesst die Stromgestehungskosten explodieren. Meine liegen hier bei ca. 10 Cents ohne Speicher und 25 Cents mit Speicher. Bei 30 Cents neubezug rechnet sich das niemals und waere pure Geldverschwendung. Wenn man so wie Du in Gegenden Deutschlands wohnt wo mehrere Wochen im Jahr der Strom ausfaellt, dann ist das natuerlich etwas anderes ( allerdings erachte ich ein 300 Euro Notstrom-Generator in diesem Fall auch als deutlich wirtschaftlicher... ).

Naechstes Jahr kommt vom Hyundai Ioniq das Facelift und eine Modell mit staerkeren Akku. Ich selbst bin auch mit meinem Hyundai Haendler am rummachen wegen der Bestellung des Hyundai Kona in der 39kw Variante. Er meinte das in laeufe der kommenden 2 Wochen endlich Preise und Varianten vorliegen.

Aber die Konkurrenz schlaeft nicht und damit meine ich VW. Ich bin ja kein Fan von Volkswagen, aber der "VW NEO" soll wohl der neue Electro-Golf werden mit einer realen Reichweite von min. 400km und einem Preis deutlich unter 30.000 Euro. Der soll in riesen Stueckzahlen (100.000 Einheiten) in Zwickau ab naechstes Jahr gebaut werden ( zusaetzlich wird der auch in den USA und zwei Fabriken in China gebaut). Das wuerde bedeuten das der Deutsche Markt mit diesen Fahrzeugen quasi geflutet wird.

Bild

Produktionsstart 2019 und das waere schon naechstes Jahr und bei VW kann man sich drauf verlassen das die auch halten was die ankuendigen. Nun werden wohl in den kommenden Monaten immer mehr Berichte zu den Features durchsickern und ich selbst bin mittlerweile etwas verunsichert. Denn warum sollte ich mir ein Koreaner fuer +35000 Euro bestellen und evt. 1 Jahr auf die Auslieferung warten, wenn ein Mega-Konzern wie VW einige Monate spaeter einen bezahlbaren Volksstromer in den Markt kippt der ganz klar eine Kampfansage an das Tesla Model 3 darstellt.

Also wenn diesen Monat der Kona bestellbar ist und der Preis wie auch die Lieferzeit gering sein wird, dann werde ich den Kona fest bestellen. Sollte mir da etwas nicht passen oder die Lieferzeit ausufern, lass ich den VW NEO in den Fokus rutschen. Denn wenn das stimmt was VW hat durchsichern lassen, wird der VW NEO (der hiess mal I.D.) ein technologisch extrem fortschrittliches Fahrzeug zu einem absoluten Hammer-Kampfpreis. Und es wird in Stueckzahlen in DE gebaut und die Wartezeiten werden somit nicht ausufern. Ich nehme an zum NEO werden in kuerze immer mehr Details durchsickern. Optisch gefaellt mit der neue Volksstromer schon mal recht gut und wenn der wirklich deutlich weniger als 30k kosten wird, koennte man auch auf die Elektro-Foerderung pfeiffen die am 30 Juni 2019 auslaufen wird. Bis zu diesem Zeitpunkt muss man ein E-Auto anmelden um die Foerderung noch zu erhalten. Aber diese ist ueberall eingepreist, sodass es mich nicht wundern wuerde, wenn die Hersteller die Preise ab Juni 2019 nach unten anpassen werden.

Bin da hin & hergerissen. Somit kommt nun Huyndai maechtig unter Druck und da muss wirklich alles stimmen damit die von mir mein Geld bekommen. Da ist derzeit richtig Musik im Markt und es kommen verdammt spannende Zeiten auf einen zu. Ich hoffe das VW bald mal mit ein paar Details rausruecken wird. Der VW NEO wird jedenfalls eine Mordsreichweite haben; einen Heckmotor (es laesst sich aber auch noch ein 2ter Frontmotor einruesten) mit 170 PS und ein Preis deutlich unter 30.000 Euro! Wenn der Rest wie Konnectivitaet & Features wie Teil-Autonomes fahren auch passt, koennte der NEO das ultimative LowCost Elektro-Auto werden und sein. Die Produkt-Qualitaet wird wie bei VW ueblich natuerlich stimmen, da muss man sich wohl absolut keine Sorgen machen. Und ich moechte nicht wissen wieviel getarnte NEOs (mit Fake Auspuffanlage) derzeit auf Deutschlands strassen rumgurken...

Denn bis Produktionsstart ist es nicht mehr lange hin und 170 PS als Heckantrieb. Mein Gott, das Teil wird eine Drehmoment-Rakete!

Gruss,
Micha

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Re: Solaranlage: Inbetriebnahme 16.10.2016; 17 Uhr; Tag 0

Beitrag von Michael » So 1. Jul 2018, 17:57

Freitag, der 01.06.2018 bis einschliesslich Samstag, der 30.06.2018:

Wettersituation: Über alles gesehen war der Juni aus solarer Sicht ein guter Monat, denn von den 30 Produktionstagen schien 17 Tage die Sonne was überdurchschnittliche Produktionen bedeutete. Nur 4 Tage regnete es wie aus Kübeln mit extrem mageren Ausbeuten vom Dach und 9 Tage kann man als durchschnittlich einstufen, also Tage an denen die Ertragserwartung knapp unterschritten wurde. Alles in allem aber Wetterseitig ein schöner Monat der grosse Freude gemacht hat.
Juni_2018_1.png

Die kleine 200 Watt Insel-Solaranlage: Die kleine Inselanlage hat sich in diesem Wetterumfeld keine Patzer geleistet und wirklich gut geschlagen. Das gilt auch für den Datenlogger der im Mai aus mir unbekannten Gründen ausgefallen ist. Dieser hat stabil und solide alle Logging-Funktionen abgearbeitet und auch die Vollautomatischen SD-Karten Voll-Backups liefen problemlos und sicher (mittlerweile auch rein in mein neues NAS der Synology DS918+).
Juni_2018_insel_1.png
Wie man im Screenhot oben sieht, hat die Insel-Solaranlage (wie nicht anders zu erwarten) jeden Tag den fehlenden Strom welcher aus den Akkus Nachts entnommen wurde problemlos aufgefüllt. Die Produktion war i.d.R. schon gegen 12:30 Vormittags erledigt und es gab immer nur kurze Produktions-Peaks um die 120-150 Watt um dann schlagartig die Ladung zu reduzieren weil die Akkus VOLL waren (90% des Tages ist die Anlage damit beschäftigt den Strom ungenutzt zu verbrennen). Aus den Akkus entnommen wurden 7,8kwh (7800Wh) und es mussten 10,6kwh (10600wh) produziert werden um diese Entnahme aufzufüllen. Sehr gut sieht man hier die Wandlungsverluste der Anlage, wobei man natürlich auch den Tagesverbrauch der direkt aus den Panel gezogen wurde berücksichtigen muss. Aber das kennen wir ja schon vom letzten Jahr und wir wissen das es in der Insel-Solaranlage zwischen März und Oktober unglaubliche Strom-Produktionsüberschüsse gibt, also genügend Saft für 2 Kameras; die Innenbeleuchtung; das Aussen-Flutlicht und Betrieb des Raspberry Pi gibt. Alles ganz wunderbar, das System läuft präzise wie ein Uhrwerk und muss nicht wirklich gemonitort werden. Sie tut exakt das wofür ist die Anlage errichtet habe...und das Wartungsfrei 24/7 auch auch dann wenn das Wetter mal schlecht ist (genügend Strom-Reserven stehen schliesslich mit den 2 Akkus zur Verfügung)!

Hier die 4.2kwp Photovoltaik-Anlage auf dem Dach: Und jetzt kommen wir fast automatisch zur kleinen oder sollte man besser grossen Dachanlage schreiben? Im Juni kamen 569,78kwh vom Dach. Die Ertragserartung für den Juni lag bei 419,23kwh. Also hat die Anlage im Juni satte 35,91% mehr an Strom erwirtschaftet als Prognostiziert. Ein neuer Rekord auch zum Vorjahr Juni 2017 wo lediglich 20,43% über Projektion produziert wurde. Lustigerweise hat die Anlage am letzten Produktions-Tag, also dem 30 Juni ein neuen Tagesrekord produziert. Satte 28,20kwh kamen an diesem Tag vom Dach. NEUER REKORD SEIT DEM DIE ANLAGE LÄUFT! Der Stromzukauf von den Stadtwerken im Juni (Nachts) lag bei 88kwh was ca. 26,40 an Kosten bedeutet. Von den produzierten 569,78kwh habe ich selbst 113kwh verbraucht (Autarkiequote=56%) was eine Ersparnis von 33,90 Euro ergibt und 456,84kwh für 0,123 Cents verkauft (Eigenverbrauchsquote=20%) was letztendlich 56,20 Euro Einnahmen bedeutet. Dieser Juni lag also deutlich über dem des Vorjahres, da ca. 10% mehr an Strom produziert wurde. Wie gesagt, in Summe lag der ungeplante Überschuss für den Juni 2018 bei ca. 36%. Ein fantastisches Ergebnis und die Dachanlage zeigt mal wieder erneut was selbst mit einer so kleinen Anlage alles machbar und möglich ist. Ganz toll!!!

Nun kommen wir zur Auflistung fuer das laufende Produktionsjahr April 2018 -April 2019:
-April: 40,24 Euro Gewinn durch Verkauf und Einsparung durch Eigenverbrauch 26,93 Euro: Summe 67,17 Euro
-Mai: 75,18 Euro Gewinn durch Verkauf und Einsparung durch Eigenverbrauch 27,40 Euro: Summe 102,58 Euro
-Juni: 56,20 Euro Gewinn durch Verkauf und Einsparung durch Eigenverbrauch 33,90 Euro: Summe 90,10 Euro

Summe nach 3 Produktions-Monaten: 259,85 Euro

Die Anlage hat nur in den ersten 3 Produktions-Monaten 1689,21kwh resp. 50,4% der angepeilten Jahresleistung (April 2018 bis April 2019) vom Dach geholt (Jahresziel 3351,60kwh). Unglaublich! Die Serie der Rekorde im zweiten Produktionsjahr reisst nicht ab, wobei das ganze natürlich primär dem für Solaranlagen erstklassigen Wetter geschuldet ist.

Wer wissen moechte was die Anlagen (4,2kwp und 200Watt Insel-Solaranlage) aktuell treiben, kann 3 Zeilen weiter unten, auf die 24/7 LIVE-Daten beider Anlagen klicken!

4200 Watt Dachanlage:
Hier die Links mit den LIVE-Daten samt Jahresvergleich (Start 03.04.2017):
Anlage-Komplett (24/7 LIVE-DATEN & Jahresvergleich mit allen Erträgen): https://goo.gl/WNyaZk



200 Watt Insel-Solaranlage (Nutzername: Forum; Passwort:Forum. Unter HOME dann auf PERLES INSEL-SOLARANLAGE klicken)
Hier die Links mit den LIVE-Daten samt Historie (Installation: 10/2016 und Data Logging-Start 22.02.2018):
Anlage-Komplett (24/7 LIVE-DATEN): https://goo.gl/iiMfSU



Hinweis: Die Screenshots kann man sich durch anklicken "VERGROESSERT" anzeigen lassen:
Dateianhänge
Juni_2018_3.png
Juni_2018_2.png

Ray
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Re: Solaranlage: Inbetriebnahme 16.10.2016; 17 Uhr; Tag 0

Beitrag von Ray » Mo 2. Jul 2018, 12:40

Hi Micha,

können sich wirklich sehen lassen deine Erträge. Der Juni war bei mir auch gut mit 880 kWh kam er aber nicht an den super Mai dran. Am Ersten Juli habe ich einen Rekordwert am Tag mit 46 kWh eingefahren das ist schon wirklich ordentlich und hoffentlich hält das schöne Wetter noch so weiter an.

Was ist mit der Farbe in deinem Forum passiert? Haste mit Absicht alles grau gemacht?

MfG Ray

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Re: Solaranlage: Inbetriebnahme 16.10.2016; 17 Uhr; Tag 0

Beitrag von Michael » Mo 2. Jul 2018, 16:49

Ray hat geschrieben:
Mo 2. Jul 2018, 12:40
Hi Micha,

können sich wirklich sehen lassen deine Erträge. Der Juni war bei mir auch gut mit 880 kWh kam er aber nicht an den super Mai dran. Am Ersten Juli habe ich einen Rekordwert am Tag mit 46 kWh eingefahren das ist schon wirklich ordentlich und hoffentlich hält das schöne Wetter noch so weiter an.

Was ist mit der Farbe in deinem Forum passiert? Haste mit Absicht alles grau gemacht?

MfG Ray
Hallo lieber Ray,

hoert sich sehr gut an. Ja, bei unseren Anlagen geht echt die Post ab. Hier im Forum habe ich einen neuen Style mit dem Namen BLACK/SILVER installiert, da dort die Anzeige der Beitraege etwas flexibler gestaltet wird. Damit ist es nun auch moeglich aktive Webseiten direkt in die Beitraege einzubinden, da die Breite des Forums etwas ausladender ist (gerade wenn man ein Full-HD Monitor nutzt wichtig). Ferner ist auch die Lesbarkeit in meinen Augen etwas schoener und alles sieht viel uebersichtlicher aus. Sollte der Style nicht gefallen, kann ich jederzeit auf den alten "Softblue" zurueck schalten.

Gruss,
Micha

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Re: Solaranlage: Inbetriebnahme 16.10.2016; 17 Uhr; Tag 0

Beitrag von Michael » Mi 1. Aug 2018, 01:09

Sonntag, der 01.07.2018 bis einschliesslich Dienstag, der 31.07.2018:

Wettersituation: Dieser Juli 2018 war fast eine 1:1 Kopie des Rekord-Monats Mai 2018. Denn dieser Juli bot 25 heftige Sonnetage; 3 etwas durchwachsene und 3 wolkige Tage. Das koennt ihr unter diesem Textblock auch im Screenshot wunderbar erkennen. Regen gab es kaum (wenn nur in homoeopathischer Dosis). Dieser Monat erinnerte mich auch von den Temperaturen die bis 36 Grad im Schatten kletterten fast schon an Zustaende die ich sonst nur aus Las Vegas kenne. Fuer alle Solarpanel also ein absoluter Traummonat und fuer die seit 3 1/2 Monaten geschundene Natur ein tritt in die Eier. Ich hatte vor kurzen noch einen schoenen gruenen Rasen. Mittlerweile ist der komplett abgestorben und erinnert eher an eine Wuestenlandschaft. Wo also viel Licht ist, findet man auch viel Schatten. SOLAR ein Traummonat aber fuer die Natur und alle Bauern ist das Jahr 2018 seit mitte April ein absoluter Alptraum...
Juli_2018_1.png

Die kleine 200 Watt Insel-Solaranlage: Bei solch Traumhaften Extrem-Sommer Wetter hat die kleine Inselanlage wie auch die Monate zuvor absolut keine Probleme gehabt die taeglich benoetigten 370Wh (bei 240Wh Lastverbrauch) zurueck in die Akkus zu pumpen. Um ca. 12Uhr bis 12:30Uhr war der Ladepeak erreicht und die kontrollierte Ladestrom-Drosselung setzte ein. Und das jeden Tag (an den 3 bewoelkten Tagen dauerte das Laden der Akkus aber ein bisschen laenger). Also die Inselanlage macht nach wie vor grosse Freude was aber normal und wenig erstaunlich ist. Hardwareseitig gab es diesen July aber einen Patzer mit dem Raspberry PI und meinen Kameras. Der Raspberry PI ist im July erneut abgeschmiert und liess sich nicht mehr starten. An der SD-Karte lag es nicht, die war absolut in Ordnung. Am PI auch nicht, denn ich hatte den Pi ja gegen meinen zweiten Pi ausgetauscht. Es hat sich also exakt das gleiche Fehlverhalten gezeigt wie im Mai 2018 wo ich in den USA war. Der Pi war nicht mehr ansprechbar und liess sich auch nicht mehr booten. Hardware ( PI und SD-Karte) waren zudem auch neu, sodass man ein Hardware-Defekt komplett ausschliessen konnte. Beim Zurueckspielen des letzten vom PI einmal die Woche durchgefuehrten KOMPLETT-BACKUPS gab es auch die gleichen Probleme (was drauf hindeutet das das Dateisystem der SD-Karte vor dem Backup beschaedigt wurde), sodass ich dann noch eine Backup-Woche weiter zurueckgehen musste. Da war dann wieder alles ganz normal laeuffaehig, aber die geloggten Daten von 1 1/2 Wochen sind verloren...
Juli_2018_5.png
Da die Hardware komplett getauscht wurde und erneut der gleiche Fehler wie im Mai aufgetreten ist, bin ich auf intensive Spurensuche gegangen. Das einzige was fuer diese Fehlfunktion verantwortlich sein konnte, war nur noch die Stromversorgung welche auf ca. 5.15 Volt voreingestellt war. Mit dieser Spannung blinkte aber die ROTE Spannungs-LED am PI verdaechtig oft. Zu oft, was ein Indikator fuer zu wenig Strom und eine potentielle Instabilitaet des Raspberry PI ist. Da mein Step-Down Konverter der die Akku-Spannung (12,4 Volt bis 14,8 Volt) auf PI vertraegliche 5.15 Volt runtertransformiert nach unten hin ca. 0,1 bis 0,15 Volt ungenau ist, habe ich die Spannung mit den PLUS-Knopf auf 5.3 Volt nochmal um 0,15 Volt erhoeht. Und mit dieser Spannung blinkt die rote LED im PI fast garnicht mehr, was bedeutet, dass der nun stabil laufen wird.
Da das mit den automatischen Wochen-Backups (pro 16GB SD-Kartenbackup uebertragt der PI gepackt 2,8GB in die Synology) so prima und Reibungslos funktoniert, habe ich im PI eine Erweiterung vorgenommen. Nun wird 2mal pro Woche ein Komplett-Backup in die Synology uebertragen und immer die letzten 10 Backups vorgehalten. Sollte das 11 Backup durchgefuehrt werden loescht der PI das aelteste Backup automatisch. Somit kann ich bei technischen Problemen zukuenftig die Ausfallzeiten auf wenige Tage minimieren...
Juli_2018_4.png

Ferner gab es 2mal einen Ausfall der exakt auf 12 Volt Spannungs-Stabilisierten Kameras und des Flutlichtes. Da ich alle 3 Plus-Kabel und die 3 Minus-Kabel hinter der 2 Ampere-Sicherung in den billigen China-Klemmverbinder gestopft hatte, hat dieser bei den extremen Temperaturen im Schuppen geschwaechelt und den Klemmkontakt verloren. Einmal habe ich dieser wieder gefixt und die 3 Kabel neu miteinander mechanisch "verdrallert" und wieder in den Klemmmechanismus gesteckt, aber auch das hielt nur wenige Tage und das Problem ergab sich erneut. Da drei Kabel fuer eine solche Klemmvorrichtung Zuviel sind, habe ich die Verbindung durch eine solide Luesterklemme ersetzt und die Kabel nun mechanisch fest verschraubt. Somit ist auch das Problem dauerhaft beseitigt...

Wie schon gesagt, die Inselanlage laeuft nach wie vor wie ein Uhrwerk und absolut Fehlerfrei, aber beim HighEnd 24/7 Datenlogger und den Last-Verbrauchern gab es minimalen Optimierungsbedarf. Das sollte nun auch dauerhaft und genauso solide funktionieren wie die Inselanlage. Interessant ist zudem auch das meine Befuerchtung das die SD-Karte irgendwann nach 1 oder 2 Jahren aufgrund der geloggten Daten voll sein wird, nicht bestaetigt. Nach nun 5 Monaten Betrieb besitzt die SD-Karte nach wie vor 13 GB freien Platz bzw. die 16GB Karte ist erst zu 10% gefuellt. Das bedeutet das die 16GB Karte im 24/7 Daten-Loggingbetrieb min. 6 Jahre ausreichen wird. Eher sogar noch laenger. Meine Angst bezueglich der auf der SD-Karte in der SQL-Datenbank gespeicherten Datenmengen war absolut unbegruendet...

Hier die 4.2kwp Photovoltaik-Anlage auf dem Dach: Die Freude kennt keine Grenzen, denn auch die Dach PV-Anlage hat einen neuen Monats-Rekord erzeugt. Fuer den Juli liegt die Ertragserwartung bei 427,33kwh. Vor einem Jahr im Juli 2017 wurde dieser Wert locker geknackt und 489,89kwh erzeugt. Und im Juli 2018 also diesem Traum-Monat kamen sensationelle 661,25kwh vom Dach. WAHNSINN! Das ist nach dem 2018 Mai-Rekord-Monat der zweitbeste Monatsertrag und liegt somit sensationelle 54,74% ueber der angestrebten Projektion.
Der Stromzukauf von den Stadtwerken im Juli (Nachts) lag bei 88,69kwh was ca. 26,61 an Kosten bedeutet. Von den produzierten 661,25kwh habe ich selbst 104,06kwh verbraucht (Autarkiequote=54%) was eine Ersparnis von 31,22 Euro ergibt und 557,19kwh für 0,123 Cents verkauft (Eigenverbrauchsquote=16%) was letztendlich 68,53 Euro Einnahmen bedeutet. Dieser Juli lag also dramatisch ueber dem des 2017 Vorjahres, da ca. 35% mehr an Strom produziert wurde. Wie gesagt, in Summe lag der ungeplante Überschuss für den Juni 2018 bei ca. 54,74%. Ein aussergewoehnliches Ergebnis welches dem aussergewoehnlichen Wetter geschuldet ist. Wieder einmal ganz toll!!!

Nun kommen wir zur Auflistung fuer das laufende Produktionsjahr April 2018 -April 2019:
-April: 40,24 Euro Gewinn durch Verkauf und Einsparung durch Eigenverbrauch 26,93 Euro: Summe 67,17 Euro
-Mai: 75,18 Euro Gewinn durch Verkauf und Einsparung durch Eigenverbrauch 27,40 Euro: Summe 102,58 Euro
-Juni: 56,20 Euro Gewinn durch Verkauf und Einsparung durch Eigenverbrauch 33,90 Euro: Summe 90,10 Euro
-Juli: 68,53 Euro Gewinn durch Verkauf und Einsparung durch Eigenverbrauch: 31,22 Euro: Summe 99,75 Euro

Summe nach 4 Produktions-Monaten: 359,60 Euro

Die Anlage hat nur in den ersten 4 Produktions-Monaten 2350,46kwh resp. 70,13% der angepeilten Jahresleistung (April 2018 bis April 2019) vom Dach geholt (Jahresziel 3351,60kwh). Unglaublich! Die Serie der Rekorde im zweiten Produktionsjahr reisst einfach nicht ab, wobei das ganze natürlich primär dem für Solaranlagen unglaublich schoenen aber leider sehr heissen Wetter geschuldet ist.

Wer wissen moechte was die Anlagen (4,2kwp und 200Watt Insel-Solaranlage) aktuell treiben, kann 3 Zeilen weiter unten, auf die 24/7 LIVE-Daten beider Anlagen klicken!

4200 Watt Dachanlage:
Hier die Links mit den LIVE-Daten samt Jahresvergleich (Start 03.04.2017):
Anlage-Komplett (24/7 LIVE-DATEN & Jahresvergleich mit allen Erträgen): https://goo.gl/WNyaZk



200 Watt Insel-Solaranlage (Nutzername: Forum; Passwort:Forum. Unter HOME dann auf PERLES INSEL-SOLARANLAGE klicken)
Hier die Links mit den LIVE-Daten samt Historie (Installation: 10/2016 und Data Logging-Start 22.02.2018):
Anlage-Komplett (24/7 LIVE-DATEN): https://goo.gl/iiMfSU



Hinweis: Die Screenshots kann man sich durch anklicken "VERGROESSERT" anzeigen lassen:
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Juli_2018_2.png
Juli_2018_3.png

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200 Watt Insel-Solaranlage und 4200 Watt Dach PV-Anlage Report: August 2018

Beitrag von Michael » Fr 31. Aug 2018, 23:44

Mittwoch, der 01.08.2018 bis einschliesslich Freitag, der 31.08.2018:

Wettersituation: Die letzten 31 Tage des Monats August sind nun Geschichte und das Wetter startete die ersten paar Tage sehr gut in den solaren August. Ab dem 8 August war es dann vorbei mit der solaren Schlemmerei und das Wetter zeigte sich von seiner durchwachsenen Seite. Ein Wechselbad der solaren Gefuehle und die Ertraege duempelten um die durchschnitliche Ertragserwartung herum. Der 30 August, ein Donnerstag, wurde zum schwarzen Solar-Donnerstag von mir gekuehrt, denn dieser Tag war so Wolkenverhangen; Regnerisch und Unterirdisch das man den 30 August als Total-Ausfall werten kann. Allerdings riss der 31 August dann aber wieder mit schoenen Wetter den Donnerstag heraus. Alles in allem, gab es in den 31 Tagen im August 12 ueberdurchschnittlich gute Tage (davon 6 erstklassig) und die anderen 19 Tage waren ein durchschnitlicher Wetter-Mix. Man sieht es auch ganz gut an folgendem Screenshoot:
August_2018_Dachsolar_01.png

Die kleine 200 Watt Insel-Solaranlage: Natuerlich zeigte sich meine Inselanlage unbeeindruckt, denn diese produzierte schnell und solide die taeglich benoetigten 370Wh an Strom ( 270Wh werden benoetigt) und verbrannte wieder einmal alles andere ungenutzt im Solarregler. Der 30 August (ein uebel schlechter Tag) hat nur zu mageren 70Wh gefuehrt sodass sich die Anlage aus den Akkus bedienen musste. Einen Tag spaeter also am letzten Tag im August (heute) wurden von den Panels bis zu 125 Watt abgerufen und ueber den Tag 540Wh in die Akkus und das System gepumpt. Der schlechte Tag gestern (30 August) wurde also problemlos zu 100% kompensiert. Wirklich beeindruckend was die kleine Anlage produzieren kann und auch beeindruckend wie solide das ganze ueber den kompletten Monat funktioniert. Allerdings darf man nun nicht vergessen das die Tage deutlich kuerzer werden und der Stromhunger insbesondere Nachts bei ca. 17-18 Watt liegt. Das wird die Anlage auch noch im September schaffen, aber ab Oktober wird es dann haarig und ich werde Verbrauchsseitig gegensteuern muessen.
August_2018_Inselanlage_01.png
Auch gab es ein paar Probleme mit der WLAN-Verbindung. Wir erinnern uns, ich habe an der Insel-Solaranlage (auf meiner Suche nach den 2 Ausfaellen im Raspberry PI Datenlogging) meinen zweiten Raspberry PI3 laufen und dieser scheint eine etwas schlechtere WLAN-Antenne zu besitzen. Da ich ja letzten Monat herausgefunden habe das die Systemspannung fuer den PI zu niedrig war und zu den System-Ausfaellen im Daten-Logging gefuehrt hatte, habe ich im August den alten Raspberry Pi 3 wieder installiert, da dieser eine deutliche bessere WLAN-Performance besitzt. Nun laeuft alles ( auch die automatisierten Komplett-Backups die 2mal pro Woche vom PI3 auf mein NAS transferiert werden) schnell und wie ein Uhrwerk. Auch habe ich mich mit der Fernwartung des EPSOLAR / EPEVER Ladereglers eingehend bechaeftigt und ein Workarround entwickelt der nun den parallel Zugriff von Raspberry Pi3 und dem PC (uebrigens aus der ganzen Welt) zusammen mit dem Solar Station Monitor moeglich macht. Wie ich das mache zeige ich dann in kuerze in einem Spezial-Video. Mir ist es nun problemlos moeglich mittels Solarstation Monitor den blockierten COM-Port der vom Raspberry Pi3 24/7 also rund um die Uhr belegt wird, nun auch vom PC zu nutzen. Hierfuer wird dem PI3 der Zugriff auf den COM-Port entzogen (mittels PC) und dieser vom SolarStation Monitor zwecks Konfiguration ( Akkus; Einstellungen; LAST-Managment ) genutzt und nach der Session kann der Pi3 als wenn nichts gewesen waere wieder auf den COM-Port zugreifen und weiter Daten loggen. Bisher musste ich den PI3 fuer solche Aktionen manuell runterfahren und dann gab es hin & wieder das Problem das sich der COM-Port des EPSOLAR / EPEVER Lade-Reglers dauerhaft blockiert war. Das Problem ist nun elegant geloest und wie gesagt, es kommt in kuerze bei YouTube ein Sondervideo zu der Vorgehensweise...
August_2018_Inselanlage_02.png

Hier die 4.2kwp Photovoltaik-Anlage auf dem Dach: Wie wir bereits wissen, war der August ein Mix auf Freude und Traenen. Die grosse PV-Dachlange hat sich in dieser schwierigen Siuation tapfer geschlagen und einen neuen August-Rekord erwirtschaftet. Allerdings wurde der Vorjahres-August Ertrag nur knapp geschlagen, aber Rekord ist und bleibt Rekord. Die Projektion für den August-Ertrag lag bei 400,85kwh. 2017 wurde ein nettes Plus von 440,80kwh erreicht und in diesem 2018 August kamen trotz des Wetters erstaunliche 459,86kwh vom Dach. Das entspricht einem plus zur Ertragserwartung ( 400kwh) von 14,72%
August_2018_Dachsolar_03.png
Uebrigens, Ihr wisst ja das ich immer komplette Produktions-Jahre hier beschreibe. Diese gehen von 04/1018 bis 04/2019. Wuerde ich aber vom Jahresbeginn aus rechnen, hat die Anlage die fuer das komplette Jahr 2018 veranschlagten 3351,60kwh nun schon fast erreicht. Denn es kamen vom 1 Januar bis 31 August sensationelle 3322,35kwh vom Dach. Absoluter Wahnsinn, der natuerlich den unglaublich guten Mai; Juni & July geschuldet ist. Die Dachanlage hat also schon jetzt das an Strom produziert was fuer das gesamte Jahr gedacht war. Und es stehen nun noch 4 komplette Monate aus, wo 1 1/2 Monate nochmal richtig Ertrag liefern werden. Aber zurueck zum Thema, denn mein Produktions-Jahr beginnt im April und endet im Maerz des Folgejahres.
August_2018_Dachsolar_04.png
August_2018_Dachsolar_05.png
Der Stromzukauf von den Stadtwerken im August (ueberwiegend Nachts) lag bei 101,99kwh was ca. 30,60 Euro an Einkaufskosten bedeutet. Von den produzierten 459,86kwh habe ich selbst 93,37kwh verbraucht (Autarkiequote=48%) was hingegen eine Ersparnis von 28,01 Euro ergibt und 366,49kwh für 0,123 Cents an Strom verkauft (Eigenverbrauchsquote=20%) was letztendlich 45,08 Euro Einnahmen ergibt. Dieser August lag also ueber dem des 2017 Vorjahres, da ca. 4,32% mehr an Strom im Vergleich zum August 2017 produziert wurden. Wie gesagt, in Summe lag der ungeplante Überschuss für den August 2018 bei ca. 14,72%. Ein gutes sehr solides Ergebnis wenn man das doch recht durchwachsene Wetter des August 2018 bedenkt. Das hoert sich nun nach Jammern auf verdammt hohem Niveau an. Korrekt! Daher erneut und nuechtern betrachtet, wieder einmal ein ganz toll Monats-Ergebnis!!!

Nun kommen wir zur Auflistung fuer das laufende Produktionsjahr April 2018 -April 2019:
-April: 40,24 Euro Gewinn durch Verkauf und Einsparung durch Eigenverbrauch 26,93 Euro: Summe 67,17 Euro
-Mai: 75,18 Euro Gewinn durch Verkauf und Einsparung durch Eigenverbrauch 27,40 Euro: Summe 102,58 Euro
-Juni: 56,20 Euro Gewinn durch Verkauf und Einsparung durch Eigenverbrauch 33,90 Euro: Summe 90,10 Euro
-Juli: 68,53 Euro Gewinn durch Verkauf und Einsparung durch Eigenverbrauch: 31,22 Euro: Summe 99,75 Euro
-August: 45,08 Euro Gewinn durch Verkauf und Einsparung durch Eigenverbrauch: 28,01 Euro: Summe 73,09 Euro

Summe nach 5 Produktions-Monaten: 432,69 Euro
Summe gesamt seit 03 April 2017: 602,64 Euro (1 April 2017- 1 April 2018) + 432,69 Euro (1 April 2018 bis 01 September 2018) = 1034,69 Euro.

Das entspricht in nun 17 Monaten Betrieb 17,22% der Investitions-Kosten sofern man die Vorsteuer (Umsatzsteuerpflichtig) gezogen hat. Rechnerisch waere die Anlage somit in 99 Monaten komplett bezahlt, was 8 Jahren und 3 Monaten entspraeche. Allerdings ist diese Rechnung nicht korrekt, denn wir hatten 2018 einen heftig guten Sommer und die kommenden 7 Monate ( Herbst; Winter; Fruehling) werden schwaechere Ertraege liefern. Somit ist die Projektion das sich die Anlage in 11-12 Jahren komplett bezahlen wird realistischer. Ein verlaesslicher Trend mit dem man fuer die Dauer der Armortisation rechnen kann, wird sich erst nach dem 3ten Produktionsjahr etablieren. Allerdings scheint meine bisherige Schaetzung recht gut zu stimmen. Insbesondere wenn der solare Eigenverbrauch durch ein Elektro-Auto steigt, wird sich diese Zeit segnifikant verkuerzen. Also eine Menge an unbekannten Varianblen und Stellschrauben, um die Performance und Wirtschaftlichkeit zu steigern. Und an diesen Stellschrauben drehe ich gerade durch die Bestellung des Elektro Autos (als reiner Stromer ohne teuren Verbrennungsmotor, also keine unsinnige Hybrid Schraddel-Kiste). Das ich mit dem Wagen in 10 Jahren min. 12.000 Euro zusaetzlich sparen werde, muss man niemanden erzahlen. Somit kostet ein E-Auto keinen Cent mehr als die teuren CO2-Killer (Verbrenner) welche millionen Jahre altes Oel im Motor verbrennen muessen um sich in Bewegung zu setzen.
Desweiteren sind nun in diesem Jahr von SMA die ersten extrem kleinen und Ultra-Kompakten Batterie-Wechselrichter in den Markt gekommen. Also das Modell Sunny Boy Storage 2.5. Dieser kann aus der Batterie 2500 Watt an Leistung ins Heimnetz pumpen, was mehr als ausreichend ist. Somit werde ich nachdem das E-Auto 1 Jahr im Betrieb ist schauen, wie hoch der Eigenverbrauch ist und wahrscheinlich noch ein Batterie-System (Sunny Boxy Storage 2.5 Wechselrichter plus passender Batteriebank) einruesten lassen. Damit werde ich den Eigenverbrauch und insbesondere die Autarkiequote noch weiter in die Hoehe treiben koennen. Ziel sollte dann eine Autarkie von 70-85% sein. Diese Systeme werden von Monat zu Monat immer preiswerter und wirtschaftlich interessanter. Aber eines nach dem anderen. Erstmal muss der E-Auto in der Kette haengen und wenn ich dann 1 Jahr lang verlaessliche Daten habe, kann bezueglich eines Haus-Batteriespeichers genau gerechnet werden, da viele Paramater zu beruecksichtigen sind. Letztendlich stellen all diese sorgfaeltig geplanten und ausgesuchten Systeme primaer auch meine Altersvorsorge dar. Also die Dauerhafte Minimierung meiner laufenden Kosten fuer Wohnen; Mobilitaet und Energie. Es ist erstaunlich zu was fuer angenehmen Folgen eine PV-Anlage fuehren kann. Denn all diese Faktoren waren mir bei meiner PV-Planung 2016 nicht wirklich bewusst.

Die Anlage hat nur in den ersten 5 Produktions-Monaten 2810,32kwh resp. 83,85% der angepeilten Jahresleistung (April 2018 bis April 2019) vom Dach geholt (Jahresziel 3351,60kwh). Fantastisch! Hier sieht man aber auch sehr gut wie entscheidend die Top-Monate Mai; Juni & July waren. Die Serie der Rekorde im zweiten Produktionsjahr reisst weiterhin nicht ab, wobei sich das ganze nun zu glaetten anfaengt. Es wird aber noch Spannend, denn wir erinnern uns. Letztes Jahr ab Oktober bis Maerz waren absolute Totalschaeden (und trotzdem hat die Anlage ueber das gesamte Jahr ein sehr schoenes Ergebnis abgeliefert). Eine so dermassen schlechte Zeit wird sich nicht widerholen. Von daher ist die persoenliche Projektion bis Ende Maerz 2019 extrem positiv. Es ist also nicht die Frage ob das Jahresziel (April 2018-2019) erreicht wird (das wird die Anlage schon im nun anstehenden September erreichen), sondern wie gross das Plus werden wird. Und im September; Oktober und Februar und Maerz stehen noch sehr interessante Monate auf der Produktions-Liste). Ich bin also extrem zufrieden und erwarte ein Jahres-Produktions Rekord der viele Jahre schwer zu knacken sein duerfte.

Wer wissen moechte was die Anlagen (4,2kwp und 200Watt Insel-Solaranlage) aktuell treiben, kann 3 Zeilen weiter unten, auf die 24/7 LIVE-Daten beider Anlagen klicken!

4200 Watt Dachanlage:
Hier die Links mit den LIVE-Daten samt Jahresvergleich (Start 03.04.2017):
Anlage-Komplett (24/7 LIVE-DATEN & Jahresvergleich mit allen Erträgen): https://goo.gl/WNyaZk



200 Watt Insel-Solaranlage (Nutzername: Forum; Passwort:Forum. Unter HOME dann auf PERLES INSEL-SOLARANLAGE klicken)
Hier die Links mit den LIVE-Daten samt Historie (Installation: 10/2016 und Data Logging-Start 22.02.2018):
Anlage-Komplett (24/7 LIVE-DATEN): https://goo.gl/iiMfSU



Hinweis: Die Screenshots kann man sich durch anklicken "VERGROESSERT" anzeigen lassen:
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August_2018_Dachsolar_02.png

MiSeiDD
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Re: Solaranlage: Inbetriebnahme 16.10.2016; 17 Uhr; Tag 0

Beitrag von MiSeiDD » Fr 7. Sep 2018, 04:08

Danke immer für die ausführlichen Berichte und Zusammenfassungen...!
Ich bin echt begeistert !

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Michael
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Re: Solaranlage: Inbetriebnahme 16.10.2016; 17 Uhr; Tag 0

Beitrag von Michael » So 30. Sep 2018, 19:12

MiSeiDD hat geschrieben:
Fr 7. Sep 2018, 04:08
Danke immer für die ausführlichen Berichte und Zusammenfassungen...!
Ich bin echt begeistert !
Hallo mein lieber Freund,

es freut mich sehr das Dir dieses geschriebene Gequassel einen groben Ueberblick verschafft ueber das was mit der kleinen Inselanlage und auch kleinen PV-Anlage so ablaeuft und diese Informationen scheinbar nachvollziehbar sind. Ich bemuehe mich immer nach kraeften das ganze moeglichst so aufzubereiten das alles moeglichst verstaendlich wird. Denn nur so kann man jedem interessierten einen Eindruck vom dem "warum" vermitteln und diese muessen sich dann nicht auf das hirnlose Geschwafel der PV-Anlagen(losen) Kritiker einlassen.

Erst heute wieder bei YouTube erlebt. Da will mir doch tatsaechlich jemand erzaehlen das ein PV-Wechselrichter wenn der kaputt geht 4000 Euro kostet (auf die Idee das die Hersteller fuer eine kleine Gebuehr ein repariertes Ersatzgeraet anbieten kommt der Typ nicht) und die Solar-Panel nur 8 Jahre laufen koennen weil die danach ausgelutscht und im Eimer sind ;-) Das PV-Wechselrichter 20 Jahre halten koennen ist dem garnicht bewusst und selbst wenn der mal ausgetauscht werden muss kostet ein NAGELNEUER SMD SunnyBoy 4.0 derzeit nur 999 Euro (reparierte Ersatzgeraete dramatisch weniger). Das die PV-Panel 12 Jahre Hersteller-Vollgarantie haben und der Hersteller eine Leistungsgarantie von 80,6% der Nennleistung nach 25 Jahren GARANTIERT ist diesen Menschen auch vollkommen unbekannt. Es gibt Leute, die so dermassen Ahnungslos sind, dass man fast schon Angst bekommt. Wie schaffen die es sich nach dem Stuhlgang nicht von oben bis unten mit Kot zu beschmieren oder beim Spazieren gehen nicht alle 10cm auf die Nase zu donnern... ;-) Ahhh….ich vergass, das sind dann die Leute die Kredite fuer unsinnige Konsumgueter aufnehmen und sich dann wundern das die hoffnungslos verschuldet sind ;-)

Und wegen dieser Pappnasen und auch um mit den ganzen Maerchen bezueglich PV-Anlagen aufzuraeumen (auch was die Rendite / Ertrag solcher Anlagen angeht) poste ich hier regelmaessig. Das koennte den einen oder anderen vielleicht zum Nachdenken anregen und motivieren sich etwas serioeser mit der Thematik PV-Anlage zu beschaeftigen. Letztendlich ist mir aber auch bewusst das es viele dieser Typen geben muss, denn das sind die Leute die mir meine Anlage derzeit hauptsaechlich bezahlen, von daher bin ich wohl nur etwas undankbar. Wenn mein bestelltes E-Auto dann kommt, wird die Rendite zusaetzlich massiv klettern, da der Eigenverbrauch steigt. Und mit dem ansteigen des Eigenverbrauchs, muss ich den Strom nicht billig fuer 12,3 Cents pro KWh verkaufen und spare mir den Zukauf des teuren Versorgerstroms. Ich rechne mal damit das mein Eigenverbrauch von derzeit 20% (uebers Jahr gesehen) auf >40% ansteigen wird. Die Anlage schmeisst aber zwischen April und Oktober soviel Strom vom Dach das selbst mit E-Auto jede Menge Strom verkauft werden muss...

Ich bin schonmal gespannt wie sich das E-Auto auf die Wirtschaftlichkeit der Anlage auswirken wird und was das dann fuer die Armortisationsphase bedeutet. Kann mir gut vorstellen das das E-Auto diese Phase um 2 Jahre verkuerzen koennte. Also die zeitliche Phase bis sich die Investition der PV-Anlage erledigt hat und mich der Strom dann 0,00 Euro kostet. Und dann beginnt die Anlage erst richtig Wirtschaftlich die Muskeln spielen zu lassen da ich mit jedem Kilowatt welches ich selbst verbrauche und mich nur 10 Cents in dieser Phase kostet 20 Cents ueber den Wegfall des Zukaufs einspare...
Ausserdem hat ein hoehrer Eigenverbrauch auch massive steuerliche Vorteile, denn so wird die PV-Anlage fuer das Finanzamt nochmals deutlich unattraktiver als die ohnehin schon ist.

Die Wirtschaftlichkeit und alle Parameter die diese steigern ist zudem ein sehr spannendes Thema. Denn es geht um viel Geld sehr viel Geld sogar. Andere verbrennen diese weit im 5stelligen Bereich liegenden Eurobetraege und ich schnapp mir die Kohle. Halt der ganz normale Umverteilungsprozess, von daher sollte ich wohl doch mehr Dankbarkeit den Pappnasen gegenueber walten lassen.... 8-) Aber gruselig sind die schon irgendwie. Auf jedem Jahrmarkt bekommen solche Typen sofort einen Job als Erschrecker in wirklich jeder Geisterbahn... :mrgreen:

Lieben Gruss,
Micha

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Michael
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Re: Solaranlage: Inbetriebnahme 16.10.2016; 17 Uhr; Tag 0

Beitrag von Michael » So 30. Sep 2018, 22:55

Samstag, der 01.09.2018 bis einschliesslich Sonntag, der 30.09.2018:

Wettersituation: Der September startete 6 Tage mit Sonnenschein und seiner Schokoladenseite, zeigte aber dann die restlichen 24 Tage das der Herbst einzug gehalten hat. Es gab ein paar gute und genauso viel schlechte Tage. Ein bunter Wettermix der so ziemlich alles geboten hat, was Wetterseitig im Portfolio steckt. Regen; Bewoelktes Wetter; Wechselhaftes Wetter; 2 Tage wo es fast 30 Grad warm war; Tage die so kuehl waren das ich fast die Heizung anschalten musste und morgens die Daecher der Nachbarn WEISS also vereist waren. Es gab wirklich alles, das Wettertechnische Vollwaschprogramm! Man sieht es auch ganz gut an folgendem Screenshoot:
PV-September2018_1.png

Die kleine 200 Watt Insel-Solaranlage: Gewohnt suveraen hat sich die kleine Insel-Solaranlage geschlagen. Ab dem 20 September also die letzten 10 Tage wurde das Wetter aber dramatisch schlechter und es kam nicht viel an Energie in die Akkus, was bedeutet, das selbige kraetif zubuttern mussten. Schien mal die Sonne so wurden an einem Tag sogar 600Wh produziert und in die Akkus geleitet. Also die Insel-Anlage zeigt deutlich die schrumpfenden Tageslichtzeiten auf (und diese werden merklich sehr schnell kuerzer) und ist am kaempfen die nun immer weiter steigenden Verbraeuche der Hauptverbraucher (die 2 IP Kameras) zu bedienen. Noch funktioniert das ganze, aber wenn mal 3 aus dem Akku zugebuttert werden muss sind in kuerze die 50% Akku-restkapazitaet erreicht. Einmal sah ich morgens sogar 12,20 Volt unter Last was bedeutet das aus den Akkus schon ordentlich Energie rausgezogen wurde. Hier mal ein Screenshot mit dem monatlichen Verlauf:
PV-September2018_6_Insel.png
Man sieht deutlich die Sprünge in der Solar-Produktion. Diese ging stellenweise bis auf >130 Watt hoch, also hat die Anlage alles was technisch moeglich war mit fast 9 Ampere in die Akkus geschaufelt. Wie auch schon bei der grossen PV-Anlage ist zu beobachten das die Produktions-Zeit weniger wird und der Winkel der Sonne mit jedem Tag immer unguenstiger auf die Panel scheint. Irgendwann wird der Punkt erreicht sein, wo keine Sonne mehr auf die Panel kommen wird, weil die Sonne so tief steht das diese von den Haeusern gegenueber verdeckt wird. Aber soweit ist es noch nicht...
Also die kleine Insel-Anlage reagiert wie die Jahre zuvor und funktioniert noch ohne Einschraenkung. Aber die Luft und ueppigen Energie-Reserven muessen immer oefters angezapft werden. Solange diese Energie wieder in den Folgetagen in die Akkus zurueck kommt ist alles gut. Aber die Tage des 2 Kamera-Betriebs sind gezaehlt. Hinzu kommt auch das Verbraucherseitig die Lueftungssteuerung (die nur noch im StandBy laeuft) etwas Strom zieht und auch der Raspberry Pi Datenlogger auch Strom braucht. Die grossen Verbraeuche finden aber in der Nacht statt. Tagsueber ohne IR-Beleuchtung liegt der Lastverbrauch bei 6,5 bis 8Watt. Nachts mit IR-Modulen der beiden Kameras steigt der Verbrauch auf 15-17 Watt. Hinzu kommt das es sich nun merklich abgekuehlt hat und die Akku-Temperaturen zwischen 7.5 Grad und 18 Grad schwanken. Je kuehler die Akkus werden, desto weniger Kapazitaet koennen diese einspeichern. Wie gesagt, es ist nur noch eine Frage der Zeit wann ich eine der beiden Kameras trennen muss. Das mach ich immer manuell, also ich gehe in den Schuppen und zieh an der Kamera den Stecker.

Das wird sich aber in kuerze aendern, da ich mir ein 2 Channel Relail-Modul bestellt habe:
relais_2_kanaele.jpg
relais_2_kanaele.jpg (77.23 KiB) 64 mal betrachtet
Mit diesem Modul werde ich dann ueber den Raspberry Pi die Kameras per Web-Steuerung ferngesteuert einzeln AUS und wieder EINSCHALTEN koennen. Hier im Forum habe ich das Procedere hier beschrieben: http://perlitschke.synology.me/phpbb/vi ... 781#p40781

Somit kann ich die Last der beiden Kameras ganz bequem ueber den ohnehin 24/7 laufenden Raspberry PI steuern und wenn die Energie knapp wird Strom dynamisch einsparen. Ein entsprechendes YouTube Video werde ich natuerlich auch produzieren damit jeder den soetwas interessiert alles nachbauen kann. Ja, die kleine Insel-Solaranlage wird langsam aber sicher immer flexibler und interaktiver. Ich schaetze mal das ich eine Kamera ab mitte oder Ende Oktober trennen muss und Ende November dann auch die zweite Kamera temporaer vom Netz nehmen muss ( also immer wenn jemand hier ist) um Strom zu sparen. Nur Nachts und in Zeiten wo niemand hier ist wird die Hauptkamera natuerlich laufen. Damit man mich nicht mittels Grafana ausspaehen kann z.B. um zu schauen ob jemand hier ist oder nicht und ob die Kameras laufen oder nicht, werde ich irgendwann im November den Online-Zugriff auf den Raspbeery Pi bis Febuar 2019 fuer die Oeffentlichkeit deaktivieren. Also den Account "Forum" Passwort "Forum" in Grafana temporaer loeschen. Ob ich das mit der Einbindung des Relail-Boards noch vor dem Urlaub schaffe wage ich zu bezweifeln (denn es muessen Webseiten erzeugt werden wo ich dann per Mausklick die Verbraucher KAMERA 1 und KAMERA 2 "AN" und "AUS"schalten kann und ein paar Funktions-Tests durchgefuehrt werden inkl. einer Beschreibung und allen Files wie das jeder genauso nachbauen und umsetzen kann.
So, lange Rede kuerzer Sinn: Die Insel-Solaranlage hat auch den September problemlos ueberstanden, aber ab dem 20 September musste sich die Installation ein kleines bisschen ins Zeugs legen.

Hier die 4.2kwp Photovoltaik-Anlage auf dem Dach: Nun aber zur kleinen aber fuer mich grossen 4,2kwp Dach-PV Anlage. Wir kennen ja schon den Screenshot von Oben wo man sieht wie das Wetter war. 15 Überdurchschnitte Tage; 5 neutrale Tage und 10 schlechte Tage sind das Ergebnis fuer den September. Im 2017er Vorjahr lag der Ertrag fuer den September knapp unter der Ertragserwartung bei 318,92kwh (324,77kwh ist die Ertragserwartung) und diesen September hat die Anlage 371,25kwh vom Dach geholt. Das liegt 16,4% ueber dem Ergebnis vom Vorjahr und 14,% ueber der Projektion.
PV-September2018_2.png
PV-September2018_3.png
PV-September2018_4.png
Also in Anbetracht des durchwachsenen Wetters eine sehr erfreuliche Performance. Aber das hat klar mit den ersten 6 September-Sonnenschein Tagen zu tun. Denn die Position der Sonne veraendert sich so rasend schnell. Anfang September waren problem,os >20kwh pro Tag drin und 30 tage spaeter sind 17kwh das maximal moegliche. D.h. die Tage werden schnell kuerzer und der Winkel der Sonne aendert sich und nun Ende September sind bei Sonnenschein zum perfekten Zeit max. nur noch 2700-2900 Watt die vom Dach kommen. Der Winkel wird schlechter und Zeit kuerzer…

Uebrigens, Ihr wisst ja das ich immer komplette Produktions-Jahre hier beschreibe. Diese gehen von 04/1018 bis 04/2019. Wuerde ich aber vom Jahresbeginn aus rechnen, hat die Anlage die fuer das komplette Jahr 2018 veranschlagten 3351,60kwh laengst erreicht und eindrucksvoll ueberschritten. Denn es kamen vom 1 Januar bis 30 September sensationelle 3693,60kwh vom Dach. Aber diese Information nur so nebenbei und kommen wir wieder zu unserem Abrechnungszeitraum September 2018 fuer das Produktionsjahr 04/2018 bis 04/2019 zurueck...

Der Stromzukauf von den Stadtwerken ist im September weiter gestiegen (im Vergleich zum Vormonat August um 7kwh) und lag bei 111,74kwh was ca. 33,52 Euro Strom Einkaufskosten bedeutet. Von den produzierten 371,25kwh habe ich selbst 76,39kwh verbraucht (Autarkiequote=41%) was hingegen eine Ersparnis von 22,92 Euro ergibt und 294,86kwh für 0,123 Cents an Strom verkauft (Eigenverbrauchsquote=21%) was letztendlich 36,27 Euro Einnahmen bedeutet. Dieser September lag also ueber dem des 2017 Vorjahres, da ca. 16,4% mehr an Strom im Vergleich zum August 2017 produziert wurden. Wie gesagt, in Summe lag der ungeplante Überschuss für den September 2018 bei ca. 14% und entspricht fast dem des Vormonats August. Erneut ein solides und schoenes Ergebnis.

Nun kommen wir zur Auflistung fuer das laufende Produktionsjahr April 2018 -April 2019:
-April: 40,24 Euro Gewinn durch Verkauf und Einsparung durch Eigenverbrauch 26,93 Euro: Summe 67,17 Euro
-Mai: 75,18 Euro Gewinn durch Verkauf und Einsparung durch Eigenverbrauch 27,40 Euro: Summe 102,58 Euro
-Juni: 56,20 Euro Gewinn durch Verkauf und Einsparung durch Eigenverbrauch 33,90 Euro: Summe 90,10 Euro
-Juli: 68,53 Euro Gewinn durch Verkauf und Einsparung durch Eigenverbrauch: 31,22 Euro: Summe 99,75 Euro
-August: 45,08 Euro Gewinn durch Verkauf und Einsparung durch Eigenverbrauch: 28,01 Euro: Summe 73,09 Euro
-September: 36.27 Euro Gewinn durch den Verkauf und Einsparung durch Eigenverbrauch: 22,92 Euro: Summe 59,19 Euro

Summe nach 6 Produktions-Monaten: 491,88 Euro
Summe gesamt seit 03 April 2017: 602,64 Euro (1 April 2017- 1 April 2018) + 491,88 Euro (1 April 2018 bis 01 Oktober 2018) = 1094,52 Euro.

Die Anlage hat nur in den ersten 6 Produktions-Monaten 3181,57kwh resp. 94,93% der angepeilten Jahresleistung (April 2018 bis April 2019) vom Dach geholt (Jahresziel 3351,60kwh). Unglaublich. Und die Performance und Wirtschaftlichkeit der Anlage wird sich mittelfristig weiter verbessern, da wie einige vielleicht schon mitbekommen habe (habe mich ja nun selbst verpetzt) ein E-Auto ( Hyundai Kona Electric mit 39,2kwh Akku und mittleren Style Ausstattungsvariante) gekauft wurde und sich im Zulauf befindet. Mit dem Wagen werde ich meinen Eigenverbrauch hochschrauben und die Wirtschaftlichkeit der Anlage optimieren. Denn die Einsparung durch den Eigenverbrauch ist eine entscheidene Kennzahl. Das im gleichen Maße auch der Verkauf reduziert wird ist kein Problem, da ich beim Verkauf pro Kilowattstunde nur 12,3 Cents verdiene aber beim Eigenverbrauch 17 Cents im Vergleich zum Netzbezug einspare. Also ich der Eigenverbrauch betriebswirtschaftlich deutlich sinnvoller als der reine Verkauf. Ich hoffe meinen Eigenverbrauch auf min. das doppelte durch das E-Auto ansteigen zu lassen, werde aber in den starken Monaten weiterhin eine ganze Menge an Strom ins Netz pumpen. Denn da kommt wie ihr ja wisst soviel vom Dach, dass kann man alles garnicht in ein E-Auto reinpumpen.

Wer nun wissen moechte was die Anlagen (4,2kwp und 200Watt Insel-Solaranlage) aktuell treiben, kann 3 Zeilen weiter unten, auf die 24/7 LIVE-Daten beider Anlagen klicken!

4200 Watt Dachanlage:
Hier die Links mit den LIVE-Daten samt Jahresvergleich (Start 03.04.2017):
Anlage-Komplett (24/7 LIVE-DATEN & Jahresvergleich mit allen Erträgen): https://goo.gl/WNyaZk



200 Watt Insel-Solaranlage (Nutzername: Forum; Passwort:Forum. Unter HOME dann auf PERLES INSEL-SOLARANLAGE klicken)
Hier die Links mit den LIVE-Daten samt Historie (Installation: 10/2016 und Data Logging-Start 22.02.2018):
Anlage-Komplett (24/7 LIVE-DATEN): https://goo.gl/iiMfSU



Hinweis: Die Screenshots kann man sich durch anklicken "VERGROESSERT" anzeigen lassen:
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