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BeitragVerfasst: Mo 27. Mär 2017, 22:56 
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Tag 160 (Montag, der 27.03.2017)- Durchwachsenes Wetter und Nachmittags war es vergleichsweise schoen. Ergebnis 290-300Wh wurden produziert und der Akku wurde wieder voll...

Heute kam der Elektro-Meister mit einem Gesellen und es wurde besprochen was in meinem Schaltschrank mit den Zaehlern und Sicherungen passieren wird. Das fliegt alles komplett raus und einiges muss umverlegt werden. Man baut mir nun einen 105-55cm grossen Schaltschrank ein und verlängert alle vorhandenen Elektroleitungen. Das ganze geht morgen den ganzen Tag (alles wird zerlegt und vorbereitet (und wieder grob verkabelt das ich Nachts Strom habe) und uebermorgen ist dann den ganzen Tag der Strom weg und die finale Schaltschrank-Montage findet statt. Eingeruestet wird auch das SMA-Energy-Meter welches mittels Ethernet-Kabel mit dem Wechselrichter kommuniziert und die dynamische 70% Regelung realisiert. Der Elektriker meinte das der brandneue Sonny Boy 4.0 ein ganz feines Stueck Technik darstellt und ich auch damit alles richtig gemacht habe.

Lange Rede, kurzer Sinn: Morgen am Dienstag ist der WEB-Server und dieses FORUM Offline und Mittwoch natuerlich auch. Also richtet Euch auf 2 Tage ohne Forum ein...

Bis Donnerstag, dann ist der Strom wieder da!


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BeitragVerfasst: Di 28. Mär 2017, 22:59 
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Tag 161 (Dienstag, der 28.03.2017)- Ein Super Fruehlingstag mit Sonne satt. Entsprechend frueh war der Akku auch voll und es wurde wie an jedem 28sten des Monats eine Gasungsladung (siehe Screenshot unten) eingeleitet. Das ganze vorsichtig und mit moderat abgeregelten Stoemen. Wie nicht viel anders zu erwarten, sind wieder 310Wh zusammen gekommen, also wie ueblich die Energie-Entnahme der Last ueber die 24 Stunden plus den aktuellen Verbrauch erzeugt worden. Bei einem solch tollen Tag und entladenen Akku waere locker das doppelte drin gewesen und morgen und uebermorgen soll es vom Wetter her richtig uebel werden sodass die naechsten 55 Stunden der Akku zuschiessen wird...am Freitag geht es dann wieder Bergauf und die Sonne kommt zurueck.

Was war sonst Solar-Technisch los. Gestern war die ELO-Spezialisten zur Sichtung meiner Installation hier und heute den ganzen Tag einer der Installateure um die vorhadenen elektischen Leitungen fuer das setzen des neuen Zaehlerkastens vorzubereiten. Hierzu hat der gebohrt; Kabelkaenele installiert und jede meiner Stromleitungen hinter dem Sicherungskasten (der nur provisorisch an der Wand den neuen Kabelverschlag verdeckt) verlängert. Auch ein fetten 230 Volt Kabel mit dem Wechselrichter verbunden, wo die 4.2 Kilowatt dann in den neuen Sicherungskasten und meinen Stromkreislauf bringt. Natuerlich auch eine Ethernet-Leitung, denn durch das 300 Euro Energy-Meter (das habe ich als Auftragserteilungs kostenlos erhalten) welches im neuen Schaltschrank installiert wird, ist es mir moeglich dynamisch die 70% Regelung umzusetzen. Es gibt HART 70% und SOFT 70%...was ist der Unterschied?

Bei der harten Begrenzung der PV-Leistung (in meinem Fall bei 4200 Watt PV-Leistung sind 70% 2940 Watt (2,9 kw) welche maximal eingespeisst werden duerfen. Mehr laesst der Gesetzgeber und dann der Wechselrichter nicht zu. Der Nachteil ist, dass wenn zum Beispiel die Waschmaschine laeuft diese Energie von den 2,9 kw abgezapft wird und nur der noch offene Rest ins Netz wandert was ich pro KW mit 12,3 Cents bezahlt bekomme.

Bei der dynamischen 70% Regelung nutzt man eine Gesetzesluecke, die besagt, dass man per Eigenverbrauch die komplette Generator-Leistung nutzen kann (oder einen Teil davon). Das bedeutet das ich die Waschmaschine laufen lassen kann ( z.B. von den 30% die sonst verloren waeren ) und die Anlage Gesetzeskonform dennoch 70% gemessen auf die volle moegliche Generator-Leistung ins Netz einspeisen darf. Somit nutzt man die komplette Kapazitaet der Panel also in meinem Fall 4.2 kwp (sofern das mal tatsaechlich vom Dach runterkommen sollte) und der Wechselrichter regelt dann NICHTS mehr ab resp. nur dann wenn 2,9kw Einspeisung ins oeffentliche Netz ueberschritten werden. Zusammen mit dem Energy-Meter wird die Last im Haus in Echtzeit ermittelt (Waschmaschinen-Beispiel) und voll ins Haus gepumpt und alles was dann bezogen auf die volle Generator-Leistung (4.2kw) uebig ist bis zur 70% Grenze ins oeffentliche Netz eingespeisst werden kann. Somit haelt man sich an die gesetzlichen Vorgaben und kann die 70% Regelung bei erstklassigen Wetterbedingungen quasi durch Nutzung des Eigenverbrauchs weiter umgehen resp. nach oben schrauben. Eine pfiffige Idee die immer mehr in Mode bei den Herstellern aber auch Kunden kommt, aber auch einiges mehr an Installations-Aufwand und somit kosten bedeutet. Gut, dass ich das System dazu bekomme und es natuerlich mit eingebunden wird (das ist alles im Kaufpreis der Anlage mit drin so sich der Installations-Aufwand im vertretbaren Rahmen haelt).

Das dynamische Abregeln wird mittels SMA Service-Software (die nur die Installateure haben und benutzen duerfen) im Wechselrichter fest konfiguriert. Damit dieses dynamische Regeln funktioniert muss der Wechselrichter mit dem Stromnetz "sprechen" und das geschieht mittels Ethernet-Verbindung zum ENERGY-METER. So weiss der Wechselrichter jederzeit wo die Verbraeuche liegen und kann diese bedienen (der Strom sucht sich immer den kuerzesten Weg und das ist bei meinen Verbrauchern mein selbst produzierter) und die 70% gezielt nachschieben, da diese maximal in Netz geschleust werden duerfen. Somit nutzt man quasi den kompletten Strom der unter idealen Bedingungen (also wenn die 2,9kw von den Modulen ueberschritten werden) erzeugt wird und verschenkt nichts...Eine grossartige Regelungs-Technologie um wirklich das Maximum an Ertrag aus der Anlage in die Verbraucher zu orgeln und/oder ins Netz zu pumpen (denn es geht schliesslich auch auf die Laufzeit gesehen um verdammt viel Geld was sich aufsummiert und letztendlich die Anlagen-Rendite widerspiegelt).

Zurueck zur heutigen Installation: Also mein kleiner Zaehlerschrank (im unteren Bereich den ich nicht zeigen brauch ist die Wasser und Gaszuleitung) ist oben derzeit ein wildes Durcheinander und das war auch der Grund warum heute der Strom fuer ein paar Stunden abgeschaltet werden musste. Nachdem der ELO-Spezis mit allem fertig war, hat der sich hier wieder vom Acker gemacht um in der Werkstatt meinen Zaehlerschrank weiter vorzubereiten, denn dieser wird morgen am Mittwoch final eingebaut und alles sauber verlegt. Nebenbei erhalte ich auch ein technisches FI-Sicherungs-Upgrade, denn das ist mittlerweile auch fuer alles Pflicht geworden (FI-Schutzschalter waren bisher nur fuer die beiden Badezimmer hier vorhanden). Ganz wunderbar, somit bin ich dann was die elektrische Hausanlage angeht um 30 Jahre in die Zukunft gesprungen und auf dem aktuellen Stand 2017. Das geht aber nur, da alles rel. einfach und schnell umsetzbar ist.

Morgen (hmm....eigentlich ist schon jetzt seit 3 Stunden morgen und ich muss gleich ins Bett) erfolgt nun der quasi letzte Schritt, das Einruesten des neuen Schaltschranks (also ein Schrank im Schrank) wo alles so sein wird wie es sein soll. Nur der alte schwarze Dreh-Stromzaehler bleibt noch als ALTLAST erhalten, bis der Termin der Inbetriebnahme zusammen mit den Energieversorger und neuen digitalen 2 Richtungszaehler ansteht (das wird vom Elktromeister eingebaut und als Zeuge agiert dann ein Mitarbeiter des Energieversorgers). Sozusagen, ist morgen die Tag der Installations-Fertigstellung (denn das meiste ist schon OFFLINE in der Werkstatt vorbereitet worden) und das soll laut Aussage des Elo-Spezialisten flott von der Hand gehen (nur 3-4 Stunden muss der Strom abgeschaltet werden). Ab 9 Uhr geht es hier los und der WEB-Server wird dann bis Nachmittags ein zweites mal OFFLINE sein.

Natuerlich werde ich Euch Bilder zeigen, aber hier erstmal ein Satz Bilder wie es heute morgen und dann heute Nachmittag aussah...morgen gibt es dann Bilder mit den neuen ELO-Schrank im Versorgungs-Schrank. Uebrigens, ich finde die Loesung den Wechselrichter in der Kueche auf der Rueckseite des Zaehlerschranks zu plazieren bei den hier knappen Platzverhaeltnissen gut geloest. Haette ich die Wahl gehabt, waere ein weisses Gehaeuse (das von SMA ist ja "ROT") schoener gewesen, aber so ist das auch ok. Wenn alles laeuft wird dann in 2-3 Jahren an die gleiche Wand ein gelber Speicher-Manager (SUNNY-ISLAND) installiert und unten auf den Boden ein passend dimensionierter Energiespeicher. Das primaere Ziel ist es dann, das ich komplett Autark rund um die Uhr von meinem selbst produzierten und gespeicherten Strom nutzen kann und nichts mehr teuer vom Energieversorger zukaufen muss. Somit friere ich dann meine Energiekosten auf den Zeitpunkt der Installation ein und Preiserhoehungen in Sachen Strom waeren dann fast egal. Stand heute bis 3 Jahre ist es so das ich das oeffentliche Netz missbrauche um mein Ziel zu erreichen, aber je teurer der Strom wird, desto mehr verwaessere ich meine Strom-Produktion (feste 12.3 Cents bis 2037 ohne zu wissen wie die Inflation abgehen wird vs. steigende Strompreise). Je hoeher die Strompreise klettern, desto interessanter wird der Eigenverbrauch und eine Speicherloesung (bei schon jetzt rasend fallenden Preisen)...


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BeitragVerfasst: Mi 29. Mär 2017, 22:50 
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Tag 162 (Mittwoch, der 29.03.2017)- Regen; Regen und Nachmittags dicke fette dunkle Wolken. Das aus diesem Tag nicht viel herauszuholen ist hatte ich ja gestern schon geschrieben und exakt so ist es auch gekommen. 130Wh kleckerten nur rein und das reicht bei weitem nicht um den 24 StundenLastverbrauch zu decken der bei ca. 220Wh liegt. Also muss nun der Akku Energie zuschiessen und jetzt vor Mitternacht ist der runter auf 12,33 Volt (siehe Screenshot). Morgen soll es aehnlich schlecht werden und erneut der Akku in die Pflicht genommen und diesmal koennte der sogar bis 12 Volt (also 50% der Kapazitaet) fallen. Logisch, eine Kamera erreicht das innerhalb von 4 Gruseltagen; 2 Kameras schaffen das dann in der halben Zeit. Finde ich aber gut das der Akku mal etwas in die Mangel genommen wird und mal einen 50% Zyklus durchstehen muss (der ist mit >600 solchen Zyklen spezifiziert und wurde seit der Inbetriebnahme im Februar kein einziges mal richtig gefordert). Kann also fuer den Akku nut gut sein...morgen soll es aehnlich schlecht werden und ich rechne erneut mit nur 100wh...
Freitag soll es dann wieder richtig gut werden und die Anlage kann dann mal so richtig Energie in den Akku schaufeln und zeigen was sie leisten kann. Ein netter Test!

Kommen wir nun zu meiner Dach-Solaranlage: Heute war erneut der Elektriker knapp 7 Stunden vor Ort und hat den neuen Schaltschrank eingeruestet und das vorbereitete Chaos und die Notverkabelung eingeruestet. Das ganze ist richtig gut geworden resp. besser als ich es erwartet hatte. Keine komplette 29 Jahre alte Elektrik ist rausgeflogen (inkl. Sicherungen) und wandert auf den Muell. Alles ist nun brandneu und ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Der schwarze alte Stromzaehler sitzt provisorisch installiert auch im Kasten. Die Installation und Anlage ist somit komplett Betriebsbereit. Nun fehlt nur noch der Termin vom Energieversorger wo der alte Zaehler entfernt wird und an diese Position ein 2 Richtungszaehler eingebaut wird. Dann wird der Wechselrichter konfiguriert (das macht ein Fachmann meines Solateurs) und Protokolle ausgetauscht und noch ein paar technische Vorgaben wie Notabschaltung und Sicherungs-Verhalten bei einem Kurzschluss auf korrekte Funktion gestetet.

Und dann geht meine Anlage an Netz und ich produziere und verbrauche meinen eigenen Strom fuer 10 Cents die Kilowattstunde resp. Speise Ueberschuesse (und das meiste werden Ueberschuesse sein) ins Netz und erhalte nun 20 Jahre und 7 Monate 12,3 Cents fuer jede Kwh gutgeschrieben (in der Stromabrechnung wird das dann gegeneinander verrechnet). Die Inbetriebnahme wird wohl stattfinden, wenn ich in den USA bin. Somit kann die Anlage in meiner Abwesenheit fleiessig Strom produzieren und einspeisen (das ist bares Geld) resp. die Kuehlschraenke; Beleuchtungsanlagen; Server; Gefrierkombi Tagsueber befeuern.

Bin sehr sehr zufrieden (uebrigens, dem Elektriker habe ich heute ein fettes Trinkgeld zugesteckt, denn gute Arbeit wird von mir belohnt) und wenn das auch so gut klappt werde ich zur Installation noch ein Video machen. Uebrigens, nun verstehe ich auch das 50% aller von mir angefragten Solarfirmen sich nicht gemeldet haben. Das ganze ist so dermassen Umfangreich und auch speziell, dass Firmen die das nebenbei anbieten, gar kein Interesse an solch hochkomplexen Auftraegen haben. Auch ich frage mich heute wie sich das fuer meinen Solateur bei 7958 Euro Endpreis rechnen kann. Die ELO-Arbeiten habe ich mit 400 Euro in diesem Posten bezahlt und der ganze Aufwand der letzten 2 Tage plus das ganze Material sind in meinen Augen nicht fuer 400 Euro zu wuppen...egal, alles neu; alles super geworden; alles optisch sehr wertig...super!


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BeitragVerfasst: Do 30. Mär 2017, 22:52 
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Tag 163 (Donnerstag, der 30.03.2017)- Regen; Regen & Regen mit dicken Wolken bis ca. 12 Uhr. Allerdings duennten die Wolken ab dem Zeitpunkt aus und widererwarten kam die Sonne stellenweise durch und die Leistung der beiden kleinen PV-Generatoren schoss mit Schwankungen in die Hoehe. In der Spitze lieferten die beidem 100 Watt Module satte 160 Watt und der Akku wurde mit einem Ladestrom von >10 Ampere quasi in brachialer Geschwindigkeit vollgeballert. Und bis Abends hielt sich diese positive Wetter-Situation und entsprach also nicht der Vorhersage...

Wie verrueckt das lief sieht man an den Screenshots. Bis 12:30 Uhr waren wegen des schlechten Wetters nur 50Wh produziert worden. Dann kamen 90 Minuten wo die Leistung zwischen 70 und 130 Watt pendelte und ab 14 Uhr ging dann die Post richtig ab bis der Laderegler nach 430Wh in die Bremsen ging. Man konnte zuschauen die der Ertragszaehler die 10Wh Schritte addierte. Wie gesagt 430Wh sind in den Akku geflossen. Ein neuer Rekord und nur moeglich weil gestern so ein richtig schlechter Tag war und der Akku bei ca. 60% Kapazitaet stand. Fantastisch was dieses kleine Insel-Perle-Set rausfeuern kann.

Und nun komme ich wieder zur grossen 4200 Watt Dachanlage. Denn da gibt es Neuigkeiten, da mein Projekt-Manager wusste das ich in den kommenden Tagen 4 Wochen in die USA entschwinde, hat der auf den letzten Druecker noch ein Termin mit dem Energieversorger gewuppt bekommen. D.h. in 2 Werktagen rueckt hier mein Solateur zusammen mit jemanden der Stadtwerke an um den neuen 2 Richtungszaehler einzubauen; die Protokolle zu uebergeben und meine Anlage in Betrieb zu nehmen. Absolut fantastisch was mein Solateur da geleistet hat, denn seit dem Anruecken bis Inbetriebnahme der Anlage sind nur 10 Tage vergangen und das empfinde ich als Rekord-Verdaechtig wenn ich mir anschaue wieviel Arbeit das alles gemacht hat. Um die Anlage in Betrieb nehmen zu koennen musste ich heute die Anlagenmeldung bei der "Bundesnetzagentur" durchfuehren. Ich hoffe Zeitnah die Bestaetigungsnummer von der Bundesnetzagentur per BriefPost zu erhalten, denn diese Info ist wichtig, damit die Einspeiseverguetung (12,3 Cents pro kwh) die naechsten 20 Jahre und 9 Monate bezahlt werden kann. Das Problem ist das Timing, denn man darf die Anlage nicht zu frueh anmelden (max. 14 Tage vorher), aber auch nicht zu spaet (max. 1 Tag nach Inbetriebnahme). Somit macht es durchaus Sinn das mein Solateur die Anlage vor meinem Urlaub ans Netz bringen moechte, denn ohne mich als Betreiber ginge das nicht. Zudem hat das auch noch den Vorteil das ich nach der Inbetriebnahme meiner Photovoltaik-Dachanlage noch Zeit habe diese so zu konfigurieren, dass diese sich mit meinem Router (Internet) verbindet. Hierzu verbinde ich mich mit dem SunnyBoy 4.0 Wechselrichter mittels Smartphone per WLAN; logge mich in das Wechselrichter-System ein (der besitzt einen eigenen Web-Server); und stelle dort mein Router samt WPA2 Passwort ein. Dann verbindet sich mein Wechselrichter mit meinem Router/Internet und loggt sich in das SMA Sunny-Portal ein, wo dann die Firma SMA und auch mein Solateur Konfigurations-Zugriff auf meine Anlage haben und die korrekte Funktion per Fernwartung sicherstellen koennen. Ich komme da natuerlich auch rein, sodass ich dann in den USA schauen kann was an Strom produziert wird; was im Haus von diesem Strom verbraucht wird und was an Ueberschuss ins Stromnetz eingespeisst wird. Das ist aber alles hoechst komplex, denn man kann da Haufenweise frei Konfigurieren und seinem persoenlichen Geschmack treffend aufbereiten lassen.

Auch kann man die Anlage zumindest fuer Gaeste und alle Interessierte transparent oder teiltransparent ins Internet bringen, sodass auch Ihr schauen koennt was die Anlage leistet. Da muss ich aber noch schauen, welche Daten und Informationen ich oeffentlich machen werde...

Wichtig ist nun erstmal das meine Anlage sogar vor meiner Reise ans Netz geht und ich sogar noch Zeit habe diese zu konfigurieren um diese mit der Firma SMA und meiner Solarteur-Firma zu bringen. Denn die erledigen die Fernwartung; das Monitoring und der Wechselrichter schickt SMA und meinem Solateur auch automatisch Informationen wenn etwas nicht stimmen sollte. Tolle Sache! Wenn ich es zeitlich schaffe werde ich die auch oeffentloich freigeben, sodass auch jeder hier zu jeder Zeit schauen kann was mit Perles 4.2kwp Anlage los ist und was die seit der Inbetriebnahme stuendlich; taeglich; wochentlich; monatlich; jährlich an Strom produziert hat und was da letztendlich bei 12,3 Cents pro kw an Kohle rum kommt.


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BeitragVerfasst: Fr 31. Mär 2017, 22:46 
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Tag 164 (Freitag, der 31.03.2017)- Den ganzen Tag ueber bezauberndes Fruehlingswetter allerdings mit einem dicken Dunstschleier. Dennoch TOP und mit 20 Grad so warm wie heute in Las Vegas ( nun macht Kiel Las Vegas schon Konkurrenz :lol: ) Was kam dabei rum? Genau, der EPSOLAR hatte schon Mittags nichts mehr zu tun als die Energie ungenutzt zu verbrennen. Ja, richtig geraten...310Wh kamen mal wieder rum um den Akku bis zum Anschlag zu befeuern und die Last zu stemmen...

Noch ein Wort zu meinem Web-Projekt RASBERRY PI 3 der die Daten meiner Insel-Solaranlage sammelt und per Web-Server ins Netz bringt. Dieses Projekt schaffe ich vor meinem Urlaub einfach nicht mehr, da ich hier jede Menge andere Dinge um die Ohren habe. Kommt alles nach meiner Rueckkehr, versprochen!


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BeitragVerfasst: Sa 1. Apr 2017, 18:15 
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Tag 165 (Samstag, der 01.04.2017)- Morgens Regen und ab 14 Uhr dann Sonnig bei 19 Grad. Noch ist es hell draussen (es wird gerade dunkel), aber mehr als die ueblichen 300Wh kamen nicht zusammen, da der Akku wieder gefuellt wurde.

Und hier nun der 1 April-Ueberraschungs-Knaller. Kurz bevor ich zum Fiseur gefahren bin (das mach ich immer kurz bevor ich in die USA duese), kullerte der Paketbote vor meine Tuere. Dreimal duerft Ihr raten was der schweres in den Armen hielt? Genau, mein SOLIS-Akku ist wieder da. Keine Ahnung was da bei Hermes in Mannheim passiert ist, denn die hatten sich geweigert den weiter zu transportieren zur Firma WINNER. Ich hatte den Akku ja als KONFESZIERT abgeschrieben ( was eigentlich einer Enteignung des Kunden gleich kaeme und auch so von mir hier kommuniziert wurde), aber irgendwie hat der Akku das dann doch zur Firma Winner geschafft.

Lange Rede kurzer Sinn, der Akku wurde einer Modifikation samt Tests unterzogen und landete heute mit Pruefprotokollen wieder bei mir. Sollte es hier jemanden im Kieler Bereich geben, der noch einen NEUEN GEPRUEFTEN SOLIS 100Ah Solar-Akku brauchen kann, darf den Akku fuer 50 Euro gerne bei mir abholen. Der steht hier noch Original verpackt rum und ich brauch den nicht. Notfalls koennte ich den ja parallel mit an den W100 andocken und so die nutzbare Kapazitaet verdoppeln. Aber eigentlich brauch ich das nicht...


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BeitragVerfasst: So 2. Apr 2017, 22:41 
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Tag 166 (Sonntag, der 02.04.2017)- Ganzen Tag bedeckter Himmel und eher schlecht. Ganz spaet Nachmittags kam dann immer mal wieder ganz kurz etwas die Sonne durch die Wolkendecke gekrochen. Alles in allen kein wirklich guter Tag mit heftigen Ertrags-Schwankungen (zwischen 4 und 100 Watt Panelleistung war alles vorhanden), aber das reichte schon um mal wieder erstaunliche 310Wh zu produzieren und den Akku erneut bis Anschlag zu fuellen. In die Erhaltungsladung wurde erst sehr spaet gegen 16 Uhr geschaltet...

Morgen wird meine grosse 4200 Watt Solaranlage in Betrieb und and Netz gebracht. Hierzu wird der Server zwischen 9 und 12 Uhr OFFLINE sein, da in der Zeit der Stromzaehler ausgetauscht und alle notwendigen Formalitaeten durchgefuehrt werden. Ich selbst habe meinen Router auch schon vorbereitet und ein paar technischen Huerden deaktiviert, denn wenn alles klappt werde ich den Techniker bitten die Anlage mit meinem Router zu verbinden und somit auch gleich ins Internet zu bringen und mit dem Sunny Portal zu vernetzen.

Also denkt dran, morgen am 3 April ist das Forum hier fuer max. 3 Stunden OFFLINE (Stromlos). Danach wird es dann taeglich solange es hell draussen ist mit selbst produzierten gruenen OEKO-Strom laufen...


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BeitragVerfasst: Mo 3. Apr 2017, 22:56 
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Tag 167 (Montag, der 03.04.2017)- Zwar wegen staendiger Wolken recht Wechselhaft, aber unterm Strich ein toller & schoener Tag mit viel Sonne. Dreimal duerft Ihr Raten was in meinen Akku reingelaufen ist....
Volltreffer: 310Wh, also genau wie die letzten Tage auch. Also erneut wurde der Verbrauch plus Last bedient und dann vom EPSOLAR ziemlich heftig abgeregelt. Heute waere dramatisch mehr drin gewesen. Warum ? Das kommt einige Zeilen weiter unten!

An dieser Stelle schwenke ich nun zu meiner grossen Dachsolaranlage um, denn heute war der grosse Tag, die finale INBETRIEBNAHME. Hierzu tauchte als erstes ein Mann von den Kieler Stadtwerken mit einem brandneuen digitalen Stromzaehler und einem Zaehlerstand (wohl von den Funktionstests) von ziemlich exakt 5kw/h auf. Ein ziemlich modernes Geraet was er noch nicht oft verbaut hat, denn dieser Strom-Zaehler zeigt einem primaer 3 Dinge an:

Erstens: Den normalen Strombezug aus dem Netz (im Display mit dem Code 180 spezifiziert) des Versorgers so wie es ich schon immer kenne.
Zeitens: Die Menge des ins Netz eingespeissten Stoms (im Display mit dem Code 280 spezifiziert) welche meine Dachsolaranlage fuer 12,3 Cents pro Kilowatt-Stunde ins Netz bratzt.
Drittens: Den aktuellen Echtzeit-Verbrauch welcher in Echtzeit aus dem Netz bezogen wird (im Display mit dem Code 168 spezifiziert) wenn es dunkel draussen ist. Dran denken: Der Zaehler stand beim Einbau heute morgen bei exakt 5kwh als Startwert!

Ferner besitzt der Zaehler noch 4 weitere Register (181-184) fuer spezielle Stromtarife die damit gezaehlt werden koennten fuer mich aber keine Rolle spielen...

Zu den drei Varianten zeige ich unten Screenshots. Der Einbau des neuen Zaehlers samt Einweisung dauerte keine 10 Minuten. Dann rueckten auch schon ein junger Energieversorger an waerend der Stromzaehler-Austausch Maxe wieder abrueckte. 3 Minuten spaeter schlugen dann auch exakt um 9 Uhr mein Anlagenplaner und ein IT-Spezialist an. Also Quetschparty mit 3 Leuten plus Perle der sich das alles genau anschaute. Nun wurde die Anlage aktiviert, also die Sicherung des Wechselrichters aktiviert und am Wechselrichter selbst der Hauptschalter das erste mal umgedreht. Es klackten Relais und die Front des WR (Wechselrichters) funkelte. Die gruene LED welche pulsierend / schwellend blinkte ( die Frequenz des hell und dunkel werdens zeigt einem die Power an welche auf den Strings liegt und ins Hausnetz und Oefentliche Netz wandert ) freudig herum da die Panel so frueh am Morgen schon 400 Watt lieferten und die ersten Tests standen an. Der Hauptstrom wurde gekappt, was bedeutet das der WR abschalten muss ( denn wenn die Stadtwerke an den Leitungen draussen fummeln waere es nicht gut wenn meine Anlage da 4kw rausfeuert und die Leute zu schaden kaemen ). Das tat der auch und dann ging die Konfiguration des Wechselrichters mittels LAPTOPs los und der IT-Spezialist legte sich ins Zeugs und Konfigurierte wie die wilde Wutz. Das WLAN des Wechselrichters stellt ein AP zur Verfuegung, man kann sich also direkt mit selbigen per Smartphone oder Laptop (per WLAN) verbinden (nach 10 Stunden aktiviert sich ein WPA2 Schluessel, den nur ich kenne weil dieser auf dem Typenschild des WR seitlich steht). Der superwichtige Stadtwerke Ober-Guru hatte irgendwann kein Bock mehr und andere Termine und wollte noch das auf den Zaehlerkasten ein SOLARANLAGEN-Hinweis Aufkleber gepappt werden muss und eine Kabelschelle zu setzen waere und machte sich dann wieder vom Acker...

Nun waren nun noch mein Projektplaner hier und der IT-Spezialist. Die Anlage war so neu das die mit der Konfiguration mittels WEB-GUI des Wechselrichters etwas verwirrt waren. Also beschlossen diese den Wechselrichter mit meinem Heim-WLAN zu verbinden um dann aus dem Internet bei SMA die Konfiguration durchzufuehren (Fernwartung). Also beschloss ich das GAST-NETZWERK also ein zweites WLAN mit einem einfachen WPA2 Kennwort zu aktivieren. 1 Stunde versuchten die von Aussen eine Verbindung zum WR hinzubekommen, aber es klappte nicht und nur mit dem Smartphone des IT-Spezialisten als Internet HOTSPOT. Also verblieben wir so, dass ich spaet Abends nach meiner Rueckkehr von der Arbeit den Wechselrichter selbst ins Internet bringen werde (denn ein bisschen Ahnung habe ich ja auch). Die beiden rueckten dann ab und ich bat meinem Projektplaner mir noch die letzte offene Rechnung ( die restlichen 10% welche noch ueberwiesen werden muessen ) im Laufe des Tages zukommen zu lassen was auch geschehen ist.

Also die Anlage lief und produzierte von Minute zu Minute immer mehr Strom. In der Spitze wenn keine Wolken vor der Sonne waren bis zu 3900 Watt und das auf Dauer obwohl die Sonne vom Winkel her nicht immer ideal stand und die Waschmaschinen liefen. Lange Rede, kurzer Sinn. Was hat die Anlage heute geliefert:

Produziert wurden von der Dachanlage >19kwh. Davon wurden 17.2kwh ins oeffentliche Stromnetz eingespeisst welche ich pro kwh mit 12,3 Cents bezahlt bekomme. Die Differenz ging drauf fuer 2 Waschmaschinen-Ladungen (ich hatte die Waesche extra gesammelt) und 2 mal kurz den Trocker laufen lassen. Auch fuer einen laufenden Fernseher; meinen Server; 2 Kuehlschraenke etc.p.p. was so den lieben langen Tag rund um die Uhr laeuft. Was habe ich Tagsueber aus dem Netz bezogen? Exakt 0,2kwh!!! Den ganzen Tag ueber hat die Anlage eingespeisst und meine Last hier im Haus mit allen Verbrauchern bedient. Die 0,2kw/h waren die Spitzen von der Waschmaschine in Kombination mit Wolken vor der Sonne. Kurz vor Mitternacht also nach 5 Stunden Dunkelheit kletterte der normal bezogene Strom-Verbrauch aus dem Netz um 1kwh auf in Summe 1,2kwh welche ich den ganzen Tag ueber bis Mitternacht bezogen habe. Alles andere deckte die Dachanlage ab und produzierte so dermassen viel an Energie das nach Abzug aller Verbraucher im Haus noch 17.2kwh eingespeisst wurden.

Die Ertraege pendelten bei 1000Watt wenn die Sonne weg war und 3900 Watt wenn die Sonne zu sehen war. Gegen 13 Uhr wo die Sonne schon prima auf die Panel ballerte lagen die Leistungs-Spitzen ( da geht noch mehr, denn die Sonne gewint noch an Kraft und die Winkel werden taeglich besser). Ich war komplett geplaettet, denn das soviel vom Dach kommt, damit haette ich NIEMALS gerechnet. Ganz....Ganz....toll!

Mittlerweile habe ich eben (Feierabend und kurz nach Mitternacht) den Wechselrichter in mein Heim-WLAN sauber PERLE-LIKE eingebunden und das GAST-WLAN wieder deaktiviert. Ferner noch im Wechselrichter die automatische Netzwerk-Koniguration deaktiviert und dem Wechselrichter eine feste Netzwerkadresse und die DNS-Server Adressen zugewiesen. Und PENG, alle Probleme sind vom Tisch und die Kommunikation mit SMA und dem Sunny-Portal laeuft nun wie geschnitten Brot.

Morgen werden nun von meinem Solateuren (so ich kein Bockmist verzapft habe) die letzten noch fehlenden Konfigurations-Einstellungen durchgefuehrt und ich erhalte dann meine Zugangsdaten zum Sunny-Portal. So kann ich dann auf meine Anlage aus der ganzen Welt mit dem PC oder per Smartphone zugreifen und schauen was die Anlage gerade in macht und wie die Eigenstromverbraeuche und die Einspeisung laeuft (alles in Echtzeit). In den USA werde ich das dann noch so konfigurieren, dass auch Ihr LIVE schauen koennt was meine Anlage macht und/oder seit Inbetriebnahme gemacht hat.

Stay Tuned!


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Dateikommentar: Hier der momentane Verbrauch aller Elektogeraete am Abend (ca. 150 Watt)
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Dateikommentar: Hier die ins Netz eingespeisste Energie (>17kwh resp. 17200 Watt)
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Dateikommentar: Hier der aus dem Netz normal gezogene Strom (das kommt dann Abends zum tragen wenn die Sonne weg ist) welcher zwischen 9 Uhr und 24 Uhr bei nur 1,2kwh liegt, da der Zaehler mit einem Startwert von 5kwh eingebaut wurde.
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BeitragVerfasst: Mi 5. Apr 2017, 00:23 
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Tag 168 (Dienstag, der 04.04.2017)- Grundsätzlich ein sehr schöner Tag, allerdinsg durchsetzt von vielen Wolken. Meine kleine Inselsolaranlage hat bei diesen Bedinungen den Akku natuerlich wieder vollgepruegelt und es kamen 200Wh zusammen. Warum keine 310 Wh? Weil ich heute Nacht an meinem WLAN-Kameras konfiguriert hatte und ein paar Änderungen durchfuehren musste. Diese konnte ich Nachts aber nicht 100% durchführen und musste mit Mittags warten. Die Kameras und Last war also ca. 8 Stunden abgeschaltet...

Mittags habe ich die Konfiguration abgeschlossen und wieder alles in Betrieb genommen. Ergo war nicht ganz so viel an Energie aus dem WINNER W100 Akku raus und es muesste entsprechend weniger NACHGETANKT werden.

Kommen wir nun zu meiner Dach-Solaranlage die heute das erste mal rund um die Uhr lief, denn da gibt es auch wieder neues zu berichten. Der Tagesertrag lag hier bei knapp 16kwh was wie ich finde echt heftig ist. Der Eigenverbrauch lag heute nur bei 17% (kein Kochen; keine Waschmaschinen, nur TV; Server und kurz Rasen maehen und die uebliche 150-250 Watt Grundlast war zu befeuern) sodass der Loewenanteil verkauft wurde. Interessant ist der viel wichtigere "Autarkiegrad", denn der lag heute bei sensationellen 51% ( gestern bei 73% wegen Waesche und Trockner). Soll heissen, 51% der Tages-Energie von 00:01 bis 23:59 Uhr wurden von meiner kleinen Dachanlage komplett abgedeckt. Also von den erzeugten 16,67kwh habe ich selbst 2,88kwh verbraucht und 13.79kwh eingespeist. Ergibt 17% Eigenverbrauch. Nun zur Autarkiequote, denn von den benoetigten 5,64kwh an Strom fuer 24 Stunden wurden 2,88kwh durch die Anlage abgedeckt und 2,76kwh vom Netzbetreiber gekauft also normal bezogen. Unten koennt Ihr Euch den Screenshot anschauen. Die Anlage hat nun in den letzten 2 Tagen 4,34 Euro (35.16kwh verkauft zu 12,6 Cents) erwirtschaftet. Abzueglich ca. 3,9kwh die ich vom Netzbetreiber fuer ca. 30 Cents wieder einkaufen musste. Also ein satten Ueberschuss...

Heute vormittag klingelte das Telefon und der IT-Spezialist von gestern war am Rohr. Mit meiner Anlage gab es Probleme, denn diese uebertrug keine Daten in das Sunny Portal wo man die Anlage per Fernwartung komplett administrieren kann. Also wurde ein Termin 30 Min. spaeter abgesprochen und 30 Min. spaeter stand der IT-Netzwerker plus ein weiterer Spezialist vor der Tuere und die stuerzten sich mit einem Fritz_Router und Laptop samt Netzwerkstrippen unter dem Arm (dieser Router wurde in mein WLAN Netzwerk eingeplanzt) auf die Anlage um dem Kommunikations-Fehler zu finden. Igendwo klemmte noch IT-Technisch etwas, denn die Daten kamen nicht im definierten Bereich bei SMA an. Nach 2 1/2 Stunden und jeder Menge Hirnschmalz und SMA 2nd Level Telefonaten hatten die das Problem eingekreist und dann war klar was faul war. Der Grund war folgender: Die Anlage wurde bei SMA in der Datenbank eingerichtet und vorbereitet ( mit Kennworten und dem ganzen Klimbim ). Bei der Inbetriebnahme wurde das Kennwort aber im Wechselrichter leicht modifiziert definiert. Das heisst der Wechselrichter konnte sich nur nicht sauber bei SMA anmelden. Nachdem im Wechselrichter das korrekte Passwort eingetragen war lief alles wie am Schnuechen. Wenn man nun per Internet das Kennwort aendert, wird dieses auch an den Wechselrichter per Internet geaendert (umgekehrt geht nicht). Da muss man erstmal drauf kommen, dass das Kennwort das Problem war, denn alles deutete auch ein generelles Kommunikations-Problem hin ( z.B. das mein Router falsch konfiguriert ist oder der Wechselrichter bloedsinn macht...oder....oder....oder ). Analytisch sind die dem Fehler zusammen mit SMA auf die Schliche gekommen und dann war der kleine Fehler mit grosser Auswirkung gefunden.

Also der Wechselrichter kommuniziert nun mit SMA und dem SunnyPortal wo man diesen nun komplett Fernwarten kann. Nachdem die faehigen Solateure abgerueckt sind, erhielt ich 2 Stunden spaeter auch die Zugangdaten zum Portal und war schwer beeindruckt wie tief man die Anlage analysieren kann und wie detailiert die Aufzeichnung laeuft. Da kann man wirklich alles bis ins Detail aufbroeseln. Absolut Irre...

Wie versprochen habe ich Euch eben den Anlagensteckbrief und die Anlage in der vereinfachten Uebersicht freigeschaltet. Das laeuft in Echtzeit und die sensiblen Daten wie Energiefluesse werden nicht gezeigt. Aber Ihr koennt nun in Echtzeit schauen was meine Anlage gerade treibt und an Strom produziert. Alles stark vereinfacht dargestellt und auch so das man keine internen Energiestroeme angezeigt bekommt. Fuer Gaeste mehr als ausreichend.

Hier die Links mit den LIVE-Daten samt Historie (Start 03.04.2017):

Anlagensteckbrief: https://goo.gl/zmW3CF
Anlagenuebersicht (24/7 LIVE-DATEN): https://goo.gl/1sF8Pp


Die kommenden Tage soll das Wetter richtig uebel werden. Bin mal gespannt was die Anlage dann produzieren wird. Sollte Lust bestehen, koennt Ihr mit dem Link oben auch schauen, wie sich die Anlage bei Dreckwetter schlaegt. Ist ja nun alles LIVE. Uebrigens, heute kam per Post aus Kassel auch der Brief mit der Registriernummer von der Bundesnetzagentur in die Huette geflaettert und auch die letzte 780 Euro Zahlung (die letzten 10%) fuer meine Solateure. Geld ist nun auch ueberwiesen und das Schreiben wird wichtig wenn ich die Vertraege von meinem Energieversorger wegen der Einspeiseverguetung erhalte. Ich hatte denen gestern gesagt, dass die sich Zeit lassen koennen weil ich nun bis Mitte Mai weg bin. Alles kein Problem, ich habe nun ganze 6 Wochen Zeit und werde die Einspeise-Vertraege dann nach meiner Rueckkehr aus den USA fertig machen.

Ich melde mich nun ab in Urlaub und werde hier wieder ab mitte Mai weiter machen und dann mein Raspberry Pi3 Datenbank-Logger fuer die Insel-Solaranlage vorantreiben um auch ein automatisches 24/7 Monitoring ins Netz zu bekommen. Haltet die Ohren steif und viel Spass beim Monitoren der grossen Anlage...


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